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19. FEB. 2021

TKG-Novelle, Gigabit-Symposium und Tätigkeitsbericht


Sehr geehrte Damen und Herren,  

trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gibt es bereits nach den ersten Wochen des neuen Jahres einiges zu berichten: So fand im Januar erstmals in digitaler Form unser jährliches Gigabit-Symposium gemeinsam mit den Verbänden eco und VATM statt und wir haben den ANGA-Tätigkeitsbericht 2020 veröffentlicht. Vor allem aber hat die für uns sehr wichtige Novelle des Telekommunikationsgesetzes weiter an Fahrt aufgenommen. 

Wichtigstes Thema im Rahmen der TKG-Novelle bleibt neben den allgemeinen Kundenschutzvorgaben die Frage, ob und ggf. wie die Betriebskostenverordnung und die Umlagefähigkeit der Betriebskosten von Breitbandnetzen geändert wird. Erfreulicherweise hat der Bundesrat Mitte Februar die ersatzlose Streichung der Umlagefähigkeit abgelehnt. Bedenken hat er insbesondere beim Bestandsschutz für bestehende Anlagen geäußert. Die Bundesregierung hatte hier nur eine Übergangsfrist von zwei Jahren vorgesehen. Auch in der ersten Lesung im Bundestag gab es deutliche Kritik an dem Regierungsentwurf.

Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die verheerenden Folgen einer Streichung der Umlagefähigkeit für den Gigabit-Ausbau ernst genommen werden. Durch die aktuellen Pläne würden vor allem die mittelständischen und kommunalen Netzbetreiber bestraft, die in den letzten Jahren auf Basis der Betriebskostenumlage in den Glasfaserausbau investiert haben.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Dr. Peter Charissé
Geschäftsführer                                     

Dr. Andrea Huber

Geschäftsführerin

Aus der Branche

Gigabit-Symposium 2021
Rund 370 Gäste nahmen am 26. Januar am Gigabit-Symposium teil. Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten, wie in den nächsten Jahren das Ziel der flächendeckenden Verfügbarkeit von Gigabit-Anschlüssen erreicht werden kann.


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Bild1

Novellierung des Telekommunikationsgesetzes
Der Gesetzentwurf wird in den kommenden Wochen im Bundestag beraten. Ziel muss sein, Hürden für den eigenwirtschaftlichen Ausbau abzubauen und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Die ANGA nimmt Stellung. 


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Bild2

Kritik an geplanter Streichung der Umlagefähigkeit
Eine Abschaffung hätte verheerende Auswirkungen auf den Gigabit-Ausbau in den Gebäuden. Auch in der Politik wächst die Kritik an den Plänen der Bundesregierung. Die ANGA fordert einen wirksamen Bestandsschutz für bestehende Anlagen und eine Beibehaltung der Umlagefähigkeit zumindest für neue VHC-Netze.


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Bild3

Gigabit-Ausbau mittels Trenching
Technische Regelwerke und Normen sehen bisher das Trenching-Verfahren nicht als Standard vor. Die ANGA setzt sich für eine stärkere Berücksichtigung alternativer Verlegemethoden ein und unterstützt entsprechende Arbeiten im Deutschen Institut für Normung (DIN). 


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Bild4

In eigener Sache

ANGA Tätigkeitsbericht 2020
Über die Vielzahl der Themen und Aktivitäten des Verbands können Sie sich im ANGA-Tätigkeitsbericht informieren.  


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Bild5

Fotos: Unsplash, ANGA



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