Presse
23. MAI 2013

Workshop von ANGA und Cisco: Tablets und neue Videoinhalte beschleunigen die Konvergenz der Netze

  • ANGA und Cisco setzen ihre Kooperation mit einem weiteren Workshop fort
  • Mit modernsten Video-Collaboration-Technologien wurden während des Workshops Diskussionen per Internet mit internationalen Experten geführt
  • Die Wi-Fi-Schnittstelle beschleunigt die Konvergenz der Medien und bedarf erhöhter Frequenzresourcen
  • Tablets und mobile Devices erfordern andere Netzkonzepte, um neue Geschäftsmodelle und Märkte zu erschließen


Köln/Berlin, 23. Mai 2013 – Zum dritten Mal haben Cisco Systems und der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) zu einem Netzbetreiber-Workshop für Experten nach Eschborn bei Frankfurt eingeladen. Die Referenten haben sich dem neuen Thema „Evolution von Cable-Video-Diensten im Tablet-Zeitalter“ in der Diskussion gestellt. Durch den Erfolg von Tablets findet bei den Nutzern eine Wandlung zur Konvergenz von Internet und linearem TV statt. Die Lösung ist nicht länger nur im Wohnzimmer auf den TV-Geräten oder nur unterwegs auf den Smartphones zu finden. Vielmehr spielen Tablets heute eine große Rolle beim Konsum von Videoinhalten, klassische lineare TV-Services werden durch Funktionen und Apps auf dem Tablet ergänzt, die die Nutzung der Medien zum Vorteil der Kunden komfortabel gestalten sollen. Aspekte, wie der Kabelnetzbetreiber die Services aus der „Cloud“ heraus verbessert und im Heimnetzwerk integriert, wurden in der Diskussion adressiert. Dazu zählen auch Signalschutz wie CI-Plus, internetbasierte DRM-Systeme und Cloud Services, die eine Trennung von der klassischen Middleware erlauben. Durch die Nutzung modernster Video-Collaboration-Technologien konnten die Teilnehmer mit den per Internet zugeschalteten internationalen Experten in eine intensive Diskussion einsteigen, als wären sie gemeinsamen in einem Raum.

Uwe Welter von Cisco Systems betonte: „Neben der HD-Qualität erwarten Videokonsumenten auch den Zugriff auf vergangene Inhalte, egal ob selbst aufgezeichnet oder frei zugänglich. Die Schnittstelle im „Zuhause“ könnte das Intelligenzzentrum werden, das Technologien wie Wi-Fi, Kabel und ETH terminiert, aber auch lineares TV, „On Demand“ oder neue „Connected Life-Services“ einbindet.“ Auf dem Workshop wurde herausgearbeitet, dass dem In-Home-Netzwerk, bestehend aus Internet-Devices, TV-Geräten, Set-Top-Boxen und der Wi-Fi-Schnittstelle eine besondere Bedeutung zukommt. Mit einem Gastvortrag wagte Dr. Norbert Thöry einen Blick in die Zukunft aus Sicht des ZDF und skizzierte das Anforderungsprofil einer Mediathek. Er verdeutlichte, welche Herausforderungen durch die Kundenerwartung auf die Markteilnehmer zukommen und was schon heute Realität ist.

Carsten Engelke, Technischer Leiter der ANGA fasste zusammen: „Der Breitbandnetzbetreiber muss den Kunden eine hohe Qualität liefern, trotz der komplexen Verteilung und der verschiedenen Inhalte. Für die Kunden müssen bei Interaktionen zwischen TV-Geräten, Tablets und jedem anderen Endgerät die Metadaten unterstützt werden. Außerdem müssen die Kunden durch die Cloud-Funktionalitäten geführt werden“.

Die Diskussion wird auf der ANGA COM (Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit) vom 4. bis 6. Juni 2013 in Köln fortgesetzt werden.


Kontakt: Carsten Engelke • Tel.: 0221/3909000 • carsten.engelke@anga.dewww.anga.de



13-05-23_PM_ANGA_Workshop von ANGA und Cisco (pdf, 26 KB)

Mitglieder