Presse
19. JAN. 2016

Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber: Transport von Inhalten muss angemessen vergütet werden

  • ANGA begrüßt die Positionierung der Netzallianz Digitales Deutschland zu Einspeiseentgelten
  • Aufgabe der Länder ist es, eine angemessene Kompensation im Einklang mit europäischen Richtlinien vorzusehen
  • ANGA fordert Dialog mit den Ländern über die Umsetzung des Vorschlags der Netzallianz


Köln/Berlin, 19. Januar 2016 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) begrüßt die gemeinsame Erklärung zu Einspeiseentgelten, auf die sich die in der Netzallianz vertretenen Unternehmen und Verbände mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geeinigt haben. In der Erklärung werden die Länder aufgefordert, die Entgeltlichkeit von gesetzlichen Übertragungspflichten (sog. Must Carry-Inhalte) festzuschreiben.

„Dass der Transport von Inhalten angemessen vergütet werden muss, ist eine Selbstverständlichkeit und wird von uns und unseren Mitgliedern seit langem gefordert“, so ANGA-Präsident Thomas Braun. „Wir freuen uns, dass das BMVI dieses Anliegen unterstützt und setzen darauf, dass es diese Forderung gegenüber den Ländern jetzt auch aktiv vorantreiben wird.“

Die europäische Universaldienstrichtlinie eröffnet den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, ein angemessenes Entgelt für den Transport von Must Carry-Inhalten festzulegen. Eine entsprechende Regelung in Deutschland müsste auf Ebene der Länder erfolgen.



16-01-19_PM_ANGA_Transport von Inhalten muss angemessen vergütet werden (pdf, 22 KB)

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