Presse
03. MAI 2011

Kabelnetzbetreiber bleiben auf der Überholspur: Fast 40 Prozent aller neuen Breitbandkunden entscheiden sich für Kabelinternet

  • Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber präsentiert aktuelle Branchendaten 
  • Dynamisches Wachstum der Kabelnetzbetreiber bei Internet und Telefonie setzt sich fort; mehr als 3 Mio. Breitbandkunden
  • Kabel bleibt reichweitenstärkste Infrastruktur für die TV-Verbreitung
  • Bundesnetzagentur lobt wichtigen Beitrag der Kabelnetzbetreiber insbesondere für Internetzugänge mit besonders hohen Bandbreiten
  • Verbandspräsident Braun: „Die Kabelnetzbetreiber werden ihre Führungsrolle auch in den Medienmärkten weiterausbauen.“
  • ANGA bündelt Interessen der Branche: 150 Mit­glieds­unternehmen versorgen mehr als 18 Mio. der ca. 19 Mio. Kabelkunden

Köln, 3. Mai 2011 – Zur Eröffnung der ANGA Cable, Europas führender Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, hob Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, den besonderen Beitrag der Kabelnetzbetreiber für das Angebot besonders hoher Bandbreiten hervor. Bestätigt wurde dies durch die aktuellen Branchendaten, die der ausrichtende Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) auf der Messe vorlegte. So setzte sich 2010 vor allem das überdurchschnittliche Kunden­wachstum von Breitband­internet und Telefonie im Kabel weiter fort. Aktuell nutzen mehr als 3 Millionen Haushalte ihren Kabel­anschluss auch für diesen Zweck. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Das deutsche Breitbandkabel ist die Infrastruktur der Zukunft. Etwa 24 Millionen deutsche Haushalte können über das Breitbandkabel mit Internet versorgt werden. Damit ist das Kabel die einzig alternative und gleichzeitig technisch überlegene Infrastruktur zum Telefonnetz. Als Konsequenz wachsen die Internet- und Telefonienutzung im Kabel überdurchschnittlich: Mit 39 Prozent der Breitbandneukunden im Jahr 2010 bleibt die Kabelbranche der wichtigste Herausforderer der Deutschen Telekom.“

Basis für diese Entwicklung ist die kontinuierliche Netzaufrüstung der Kabelnetzbetreiber. Seit Jahren fließen mehr als 20 Prozent der Umsätze in den Ausbau und die Modernisierung. Für 2011 wird eine Investitionsquote von ca. 23 Prozent erwartet – für die restliche Tele­kommunikations­branche liegt diese Quote nur bei durchschnittlich 11 Prozent.

Im Wettbewerb der TV-Übertragungswege konnten die Kabelnetzbetreiber 2010 ihre Position behaupten: Seit Jahren liegt der Marktanteil des Breitbandkabels stabil bei über 50 Prozent, aktuell sind es 51,4 Prozent. Mit 30 bis 50 analogen, 70 bis 200 digital frei empfang­baren, 15 bis 70 digitalen Pay TV- und 10 bis 30 HDTV-Sendern sichert das Breitbandkabel die Medienvielfalt und bietet ein vielfältiges Programmangebot. Hinzu kommen viele inno­va­tive Dienste wie Video on Demand, EPG, Catch-Up TV, 3D-Fernsehen sowie interaktive und hybride TV-Anwendungen. ANGA-Präsident Braun: „Mit diesen neuen Angeboten werden die Kabelnetzbetreiber auch ihre Führungsrolle in den Medienmärkten weiter ausbauen. Im Pay TV sind wir in unseren Netzen schon heute die klare Nr. 1, das ist die perfekte Basis auch für neue Mediendienste“.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in der Entwicklung innerhalb des Verbandes: Nach einem erneuten Mitgliederzuwachs ist die ANGA nun die Interessenvertretung von mehr als 150 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. ANGA-Präsident Thomas Braun: „In unserem Verband sind alle größeren Kabelnetzbetreiber ebenso wie zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen beheimatet – wir sind somit die zentrale Vertretung der Branche mit einer starken Stimme gegenüber Marktpartnern und Politik.“

Die aktuelle Broschüre „Das deutsche Breitbandkabel – Fakten und Perspektiven 2011“ steht auf der Webseite www.anga.de zum Download zur Verfügung.



Das deutsche Breitbandkabel 2011 (pdf, 2 MB)

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