Presse
15. FEB. 2012

Breitbandkabel - Mit Hochgeschwindigkeit ins Internet

  • Mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 MBit/s und mehr sorgt das TV-Kabel für schnelles Internet in Deutschland
  • Versorgung von knapp zwei Dritteln aller deutschen Haushalte mit Breitbandkabel bis 2013 – auch in unterversorgten Gebieten
  • Rund 45 % aller Breitbandneukunden in 2011 mit Kabelinternetanschluss
  • Repräsentative Marktumfrage bestätigt dem Breitbandkabel Kundenzufriedenheit von 88 % für die Übertragungsgeschwindigkeit

Köln/Berlin, 15. Februar 2012 – Die deutschen Kabelnetzbetreiber schaffen dank hoher Investitionen in ihre Netze Internetanschlüsse mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s und mehr. Mit dem Ausbau des Datenübertragungsstandards DOCSIS 3.0 bis 2013 werden knapp zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Hochgeschwindigkeitsinternet über das Breitbandkabel versorgt werden können. Damit leisten die Kabelnetzbetreiber einen wesentlichen Beitrag zum Breitbandziel der Bundesregierung – und das nicht nur in Ballungszentren, sondern auch in bisher unterversorgten Gebieten. Weitere Informationen zu diesem Thema bietet der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) in seiner heute veröffentlichten Broschüre „Mit Hochgeschwindigkeit ins Netz“, die unter www.anga.de zum Download bereitsteht.

Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Der Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternet zählt zu den wesentlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Dabei kann die Umsetzung nur mit einem Technologiemix gelingen. Sinnvoll ist es hierbei, die Stärken der unterschiedlichen Infrastrukturen zu nutzen und ergänzend einzusetzen. Glasfaserbasierte Technologien wie das Breitbandkabel werden dabei eine zentrale Rolle spielen.“

Die Kunden haben die Stärke des Breitbandkabels klar erkannt – rund 45 % aller Breitbandneukunden entschieden sich in 2011 für einen Kabelinternetanschluss. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos im Auftrag der ANGA surft zwar nach wie vor ein Großteil der Kunden noch über DSL mit relativ geringen Bandbreiten. Grund hierfür ist, dass momentan noch die weniger bandbreitenintensiven Nutzungsarten überwiegen: Über 80 % nutzen ihren Internetanschluss vor allem für die Kommunikation via E-Mail, zur Informationssuche auf Nachrichtenseiten und zum Shopping. Die Nachfrage nach Bandbreite und leistungsfähigen Infrastrukturen wird jedoch gleichermaßen wachsen wie beispielsweise die Bedeutung von Video on Demand (aktuelle Nutzungsrate 12,4 %) und Cloud Computing (Nutzung aktuell bei 6,3 %) zunehmen wird. Betrachtet man alle Übertragungswege, liegt die Zahl der Nutzer mit nicht ausreichender Internetgeschwindigkeit schon jetzt bei knapp 20 %. Dieser Personenkreis würde für einen Anschluss mit ausreichender Übertragungskapazität sogar mehr zahlen, bei 39,5 % wären es 5 Euro mehr, bei 22,6 % 10 Euro mehr und 6,9 % wären sogar bereit mehr als 15 Euro mehr zu bezahlen. Hier kann das Breitbandkabel punkten und liegt bei hohen Bandbreiten und gefragten Übertragungsgeschwindigkeiten eindeutig vorn. So bestätigen 88 % aller Kabelkunden, dass ihre Internetgeschwindigkeit auch für bandbreitenintensive Nutzungen ausreichend ist.



PM: Mit Hochgeschwindigkeit ins Internet (pdf, 26 KB) Mit Hochgeschwindigkeit ins Netz (pdf, 2 MB)

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