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25. OKT. 2019

Anpassungen für neuen Medienstaatsvertrag

MSTV

Der kommende Medienstaatsvertrag stand auch bei den MEDIENTAGE MÜNCHEN im Mittelpunkt. Die für die Länder verantwortliche Heike Raab berichtete zu den letzten Anpassungen, dass man ALLE Anliegen berücksichtigen und das Nutzerinteresse in den Blick nehmen will. Das war bislang nicht der Fall und dafür hatte sich die ANGA eingesetzt. #Überblendungen werden bei der #Individualkommunikation möglich sein. Die leichte #Auffindbarkeit von Inhalten mit besonderen Kritierien soll kommen.

ANGA-Geschäftsführerin Dr. Andrea Huber (3.v.l.) sagte dazu auf dem Panel: „Bei Darstellungen auf dem Bildschirm, begrüßen wir sehr, dass die Individualkommunikation ermöglicht und sogar mit den Voreinstellungen steuerbar wird. Der Nutzer rückt damit in den Mittelpunkt und das ist gut." Gleichzeitig kritisierte sie zur leichten Auffindbarkeit: „Eine Privilegierung Einzelner ist immer auch eine Diskriminierung Anderer.“

Der finale Gesetzestext liegt noch nicht vor. Im November sollen noch einige Feinheiten geklärt werden, sagte Raab. „Jetzt steht der Beschlussfassung am 5.12. auf der Ministerpräsidentenkonferenz nichts mehr im Wege.“ Der Zeitplan für den neuen Medienstaatsvertrag sieht vor, dass er im September 2020 in Kraft tritt.

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