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10. SEPT. 2018

ANGA-Stellungnahme zur Gigabitförderung

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) plant die Überarbeitung des geltenden Breitbandförderregimes hin zu einer Förderung von Gigabitnetzen auch in sog. grauen NGA-Flecken, also solchen Gebieten, in denen mindestens ein Anbieter ein nicht-gigabitfähiges NGA-Netz mit mindestens 30 Mbit/s betreibt.

Bei der Ausgestaltung einer neuen Förderkulisse für einen Ausbau in „grauen Flecken“ sind aus Sicht der ANGA neben weiteren insbesondere die nachfolgend genannten Aspekte zu berücksichtigen: 
  • Eigenwirtschaftlicher Gigabitausbau muss Vorrang vor geförderter Erschließung haben und darf nicht gehemmt werden. Investitionen in gigabitfähige Netze dürfen nicht entwertet, vorhandene gigabitfähige Netze (insb. HFC-Kabelnetze) nicht gefördert überbaut werden. 
  • Bevor ein geförderter Ausbau in grauen Flecken zum Tragen kommt, sollte Klarheit darüber bestehen, wann und wie die noch bestehenden vorrangig zu erschließenden weißen Flecken geschlossen sein werden.
Weitere Details finden Sie in der ANGA-Stellungnahme hier oder unten im Download.


ANGA Stellungnahme Gigabitförderung (pdf, 176 KB)

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