Pressemitteilungen

Geräteindustrie und Kabelnetzbetreiber warnen vor Störungen durch Nutzung der digitalen Dividende 10. Juni 2009

Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber – ANGA erneuern ihre Aufforderung an die Bundesländer, erst die Auswirkungen auf den Fernsehempfang über DVB-T und die Breitbandkabelnetze zu prüfen, bevor sie die  Funkfrequenzen freigeben, die durch die Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks künftig für das Breitband-Internet und den Mobilfunk zur Verfügung stehen sollen (digitale Dividende). Die Länder wollen darüber an diesem Freitag im Bundesrat entscheiden.

Der Fernsehempfang per Kabel und Antenne könnte durch neue Mobilfunk-Signale erheblich gestört werden. Ein störungsfreier Empfang sei erst mit noch zu entwickelnden Geräten gesichert, sagte der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung, Dr. Klaus Mittelbach. „Es darf kein Experiment auf dem Rücken der Fernsehzuschauer geben, auch wenn die Ausweitung des Mobilfunks im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung grundsätzlich zu begrüßen ist. Wir fordern deshalb die Bundesländer auf, der Empfehlung des Wirtschafts- und Kulturausschusses der Länderkammer zu folgen, wonach die Bundesnetzagentur vor einer endgültigen Freigabe zunächst die Auswirkungen auf die Millionen Fernseher in den deutschen Haushalten untersuchen soll. Es ist den Verbrauchern nicht zuzumuten, dass mit einer ungeprüften Freigabe möglicherweise ihre Geräte wertlos werden.“

Thomas Braun, Präsident der ANGA, ergänzte: „Gerade vor dem Hintergrund der gemeinsamen Anstrengungen von Industrie und Netzbetreibern, den Nutzern die Vorzüge des digitalen Kabelempfangs und von Internet und Telefon über das Breitbandkabel deutlich zu machen, dürfen die Investitionen in unsere Netze nicht entwertet werden.“

ZVEI und ANGA fordern daher die Politik und die Bundesnetzagentur auf, die Ergebnisse der Verträglichkeitsstudien abzuwarten und realistische Lösungsszenarien noch vor der Vergabe der Frequenzen zu vereinbaren.

Diesen Text finden Sie auch unter www.zvei.org und www.anga.de

Breitband-Wettbewerb spitzt sich zu: Kabel wächst stürmisch 25. Mai 2009

  • Über 2 Millionen Kunden nutzen superschnelles Internet über das TV-Kabel
  • Mehr als 700 Millionen Euro Investitionen in Netzausbau – Breitband-Internet und Triple Play bis Ende 2009 für rund 90 % der Kabelhaushalte
  • Pay-TV-Angebote der Netzbetreiber im Kabel erfolgreicher als Premiere
  • Vollwertiges Breitband und Triple Play für Stadt und Land statt digitale Zwei­klassen­gesellschaft

Berlin/Bonn, 25. Mai 2009 –  Der Wettbewerb um superschnelles Breitband-Internet in Deutschland spitzt sich zu: Die deutschen Kabelnetzbetreiber beschleunigten im ersten Quartal 2009 ihr Wachstumstempo mit Breitband-Internet, Telefon und Digital-TV. Dagegen flaute sich das Wachstum bei führenden DSL-Betreibern – mit Ausnahme der Deutschen Telekom – zum Teil deutlich ab. So steigerten die deutschen Kabelnetz­betrei­ber im ersten Quartal die Zahl ihrer Breitband-Internetkunden um rund 200.000 auf über 2 Millionen. In zahlreichen Regionen konnte das Kabel seine Position als am schnellsten wachsender Wettbewerber der Deutschen Telekom weiter ausbauen. Auch die eigenen Pay-TV-Angebote der Kabelnetzbetreiber wachsen schneller als der Markt und haben mit mehr als 1,7 Millionen Abonnenten die ebenfalls im Kabel verbreiteten Premiere-Pro­gramme überflügelt. Vom Trend zum digitalen Kabelempfang erwarten die Kabel­netz­betreiber weiter steigende Zuwachsraten bei Pay-TV.

Das rasante Kundenwachstum führt der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA auf das attrak­tivere Preis-Leistungsverhältnis, die hohen Bandbreiten, aber auch die rasch wachsen­de Verfügbarkeit des superschnellen Internets aus dem Kabel zurück: Die Kabel­netz­betreiber treiben den Ausbau der Netze für das „Triple Play“ mit Hochdruck bis tief in den ländlichen Raum voran, dabei steht auch den Kabelkunden auf dem Land eine voll­wertige Bandbreite und kompromissloser Leistungsumgang zur Verfügung. Damit sehen sich die Kabelnetzbetreiber grundsätzlich in der Lage, die von der Bundesregierung für 2014 angepeilten Breitband-Ausbauziele aus eigener Kraft zu stemmen und auch qualita­tiv zu überbieten.

Die Kabelnetzbetreiber planen für 2009 erneut Investitionen von insgesamt rund 700 Millionen Euro und setzen damit auch die DSL-Anbieter unter Zugzwang, ihre Investitionen zu verstärken. Dazu Verbandspräsident Thomas Braun: „Der Infrastrukturwettbewerb zwischen Kabel und DSL steht noch am Anfang; Deutschland hat im Vergleich zu anderen Industrienationen noch sehr viel aufzuholen. Der Markt wird nach wie vor durch DSL dominiert, aber das Kabel treibt bereits sehr dynamisch den Wettbewerb, Wachstum und Innovationen voran. Dies spiegelt auch die Rekordbeteiligung an der Kongressmesse ANGA Cable wieder, die morgen in Köln eröffnet wird. Hier kann der Besucher hautnah erleben, wie der Aufschwung des Kabels ganze Industriezweige erfasst und eine Fülle an Innovationen hervorbringt.“

Anlässlich der ANGA Cable (26. bis 28. Mai 2009) bekräftigt der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber seine Forderung an Politik und Regulierung, die Leistungen seiner Mitglieder für den Breitbandausbau und die Digitalisierung ernst zu nehmen. Thomas Braun: „Wer eine digitale Zweiklassengesellschaft in Deutschland vermeiden will, braucht ein starkes Kabel. Wir machen schnelles Internet für breite Bevölkerungsschichten in Stadt und Land vielfach erst zugänglich und erschwinglich – ohne Abstriche in Qualität und Bandbreite. Das unterscheidet uns klar von den DSL-Anbietern. Die Investitionen in Netzausbau und Infrastrukturwettbewerb stemmen die Kabelnetzbetreiber aus eigenen Mitteln, und das oft bei politischem und regulatorischem Gegenwind. Unsere Unternehmen können einen sehr großen Beitrag zur Verwirklichung der Breitbandziele der Bundesregierung leisten. Die Politik sollte das Potenzial des Kabels für Innovation und Wettbewerb endlich freisetzen und nicht auf wettbewerbsverzerrende Förderung von Übergangs- und Nischentechnologien setzen. Die ANGA Cable ist die Gelegenheit, sich von der Aufbruchstimmung und Innovationsfähigkeit unserer Branche zu überzeugen und anstecken zu lassen.“



ANGA Cable: Countdown zum Fernseh- und Breitbandgipfel vom 26. bis 28. Mai in Köln 18. Mai 2009

  • Kongressmesse für Kabel, Breitband und Satellit vom 26. bis 28. Mai in Köln
  • 380 Ausstellerbuchungen (Vorjahr: 369) für 22.000 qm Standfläche
  • Top-Themen „analoger Switch-Off”, „Digitale Dividende”, HDTV und IPTV
  • Strategiegipfel mit Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW, Tele Columbus NetCologne, ProSiebenSat.1, SES ASTRA und dem ZDF
  • Breitbandgipfel mit CEOs und CTOs aus fünf Ländern zu LTE und Wimax
  • Online-Anmeldung unter www.angacable.de

Köln/Bonn, den 18. Mai 2009 – Mit 380 Ausstelleranmeldungen aus 33 Ländern und einem hochrangig besetzten Fernsehgipfel startet am 26. Mai 2009 die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit.

Strategiegipfel: Wer erobert die Fernsehmärkte der Zukunft?

Zum Auftakt der dreitägigen Kongressmesse diskutieren die CEOs aller großen deutschen Kabelnetzbetreiber mit SES Astra, ProSiebenSat.1 und dem ZDF über die Zukunft der Fernseh- und Breitbandmärkte. Teilnehmer sind Dr. Adrian von Hammerstein (CEO Kabel Deutschland), Parm Sandhu (CEO Unitymedia Group), Markus Schmid (CEO Tele Columbus Gruppe), Harald Rösch (CEO Kabel Baden-Württemberg), Werner Hanf (CEO NetCologne), Ferdinand Kayser (Präsident und CEO SES ASTRA), Pro­fessor Dr. Carl-Eugen Eberle (Justitiar des ZDF), ProSiebenSat.1-Vorstand Dr. Marcus Englert sowie Thomas Braun, Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber. Es moderiert Frank Thomsen, Chefredakteur stern.de.

Zu den Topthemen der insgesamt 20 Fachpanels zählen die Stichworte analoger Switch-Off, digitale Plattformen und die aktuellen Triple Play-Strategien von Kabel- und Glasfasernetzbetreibern. Zu den Rednern des Kongresses gehören Spitzenvertreter von UPC Austria, Canal Digital Norway, Numericable France, ARD, Deutsche Telekom, Eutelsat, EWE, MABB, Versatel, HanseNet, RTL, Zattoo und MTV.

Broadband Summit zu Digitaler Dividende, LTE und Wimax


Höhepunkt des englischsprachigen Programmteils ist der international besetzte „Broadband Summit“. CEOs und CTOs aus fünf Ländern diskutieren unter dem Titel „Cable versus Wireless: Next Generation Competitors?“ unter anderem über die Auswirkungen neuer Funktechnologien wie LTE und Wimax auf den Breitbandwettbewerb in Europa.

Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA Cable: „Die Erfolgsgeschichte der ANGA Cable geht weiter. Mit einem neuerlichen Buchungsrekord von nun 380 Ausstellern ist unsere Messehalle seit heute restlos ausgebucht. Auch die Voranmeldungen von Messe- und Kongressbesuchern sind besser als die des Vorjahres. Die Kabel- und Breitbandbranche präsentiert sich auf der ANGA Cable erneut in Bestform“.

Messe- und Kongresstickets: von 20,- bis 150,- Euro für drei Tage

Ein Messeticket für den Besuch der Ausstellung kostet 20,- Euro und gilt für alle drei Messetage.

Für den Kongress ist neben dem regulären Dreitagesticket für 150,- Euro (zzgl. USt.) alternativ ein be­sonders günstiges Technikticket zu einem Preis von 75,- Euro (zzgl. USt.) erhältlich, mit dem – eben­falls für drei Tage – die Technikpanels und die Ausstellung zu­gäng­lich sind.

Messe- und Kongress­tickets können noch bis zum 22. Mai unter www.angacable.de/anmeldung bestellt werden. Danach ist die Anmeldung vor Ort möglich.

Die ANGA Cable wird vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ausgerichtet und vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Zu den Sponsoren der Ver­an­staltung zählen Alcatel-Lucent, ASTRA, Bloomberg TV, Discovery Networks Deutschland, IET-Holding, Nagravision, QVC und Unitymedia.  Kooperationspartner sind zudem die Cable Europe Labs, die Deutsche TV-Plattform e.V., der Fachverband Telekom-Rundfunk der Wirtschaftskammer Österreich, die SCTE UK und das von der Europäischen Union geförderte ReDeSign-Projekt.



ANGA-Workshop: Das Kabel wird im IP-Bereich sein Angebot weiter verstärken 14. Mai 2009

  • Mit IPTV und Mobilfunk werden Kabelnetzbetreiber ihr Angebot deutlich aus­weiten
  • IPTV und mobile Services benötigen immer mehr öffentliche IP-Adressen
  • Mit dem neuen Konzept für Internetadressen IP_V6 können nahezu unendlich viele Geräte im Internet adressiert werden
  • Heutige Modems und IP-Set-Top-Boxen müssen IP_V4 und IP_V6 verarbeiten können

Bonn/Berlin, 14. Mai 2009 – Mit der fortschreitenden Bandbreitenerweiterung und der Etablierung von IPTV werden am Markt beständig neue IP-basierte Dienste entwickelt. Die Kabelnetzbetreiber werden mit diesen Diensten, mobil und kabelgebunden, ihre Angebote noch attraktiver gestalten. Diese vielfältigen Dienste erhöhen den Bedarf an IP-Adressen für die notwendigen Server und Endgeräte. Dazu sind öffentliche IP-Adressen unum­gäng­lich. In diesem Zusammenhang warnen Experten davor, dass in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichend IP-Adressen zur Verfügung stehen werden. Es ist daher davon aus­zu­gehen, dass mittelfristig das moderne IP_V6-System das bestehende Adresssystem IP_V4 ablöst. Die Technik für die neuen IP-Adressformate ist heute schon vorhanden. Netz­betreiber sollten daher darauf achten, dass die von ihnen eingesetzten Systeme zu­kunfts­sicher sind. Dies war das Ergebnis des Experten-Workshops des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) mit mehr als 80 Fachleuten aus der Branche.

Im Rahmen dieses Workshops präsentierten Vertreter von netmedia, Kabel Deutschland, Stadtwerke Sindelfingen, ARD-Sternpunkte, IPMEDIA und AND Solutions, wie man mit einer Netzinfrastruktur, vorhandenen Abrechnungsplattformen und sinnvollen Koopera­tio­nen das Dienstportfolio erweitern und mit Managementtools einen kosteneffektiven und ausfallsicheren Netzbetrieb darstellen kann. Alle Referenten stellten die besonderen Anfor­de­rungen an die hohe Verfügbarkeit der neuen Dienste im Netze heraus. 

Carsten Engelke, Technischer Leiter der ANGA und Moderator, zum Ergebnis des Workshops: „Die leistungsstarken DOCSIS 3.0- und FTTH- (Glasfaser bis zur Wohnung) Bandbreiten der Kabelnetzbetreiber wecken den Bedarf der Kunden nach immer neuen IP-Diensten. Reine IP_V4-Geräte müssen jetzt aus der Lagerhaltung verschwinden. Mit neuen innovativen IP_V6-Konzepten werden die Netz­be­treiber die angesagten IP-Dienste zu den Kunden transportieren, die Verfügbarkeit der Netze steigern und mit attraktiven Kooperationen neue Erlösquellen erschließen können.“

Die zukünftige Bandbreitenentwicklung mit DOCSIS 3.0,  FTTH und innovativen IP_V6-Geräten werden auf der nächsten ANGA Cable, Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit (vom 26. bis 28. Mai 2009 in Köln, www.angacable.de), Thema der Ausstellung und mehrerer Fachpanels sein.

Kontakt: Carsten Engelke • Tel.: 0228/915130 • carsten.engelke@anga.dewww.anga.de



Kongressmesse ANGA Cable: Neuer Rekord mit 373 Ausstellern - Top-Themen „analoger Switch-Off”, “Cable versus Wireless” und IPTV 22. April 2009

  • Kongressmesse für Kabel, Breitband und Satellit vom 26. bis 28. Mai in Köln
  • 373 Ausstellerbuchungen (Vorjahr: 369) für 22.000 qm Standfläche
  • Strategiegipfel mit Kabel Deutschland, Unitymedia, Tele Columbus, Kabel Baden-Württemberg, NetCologne, SES ASTRA, ZDF und ProSiebenSat.1
  • Breitbandgipfel mit CEOs und CTOs aus fünf Ländern zu „Cable versus Wireless“
  • Strategiepanels zum analogen Switch-Off, digitalen Plattformen, Triple Play, HDTV u.v.m. mit ARD, DTAG, Eutelsat, EWE, MABB, Versatel, HanseNet, RTL, Premiere, MTV u.v.a.
  • Online-Anmeldung unter www.angacable.de

Köln/Bonn, den 22. April 2009 – Die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, verzeichnet mit 373 Ausstelleranmeldungen aus 33 Ländern einen neuerlichen Buchungsrekord. Die Kongressmesse findet vom 26. bis 28. Mai 2009 in Köln statt.

Der messebegleitende Fachkongress zeigt sich in diesem Jahr mit Themen wie dem analogen Switch-Off, digitalen Plattformen und Triple Play-Strategien von Kabel- und Glasfasernetzbetreibern aktueller denn je. Zu den Unternehmen, die in den insgesamt 20 Fachpanels vertreten sind, zählen u.a. UPC Austria, Canal Digital Norway, Numericable France, ARD, Deutsche Telekom, Eutelsat, EWE, MABB, Versatel, HanseNet, RTL, Premiere, Zattoo und MTV.

Den Auftakt bildet der hochkarätig besetzte Strategiegipfel mit den CEOs aller großen deutschen Kabelnetzbetreiber, die mit SES Astra, ProSiebenSat.1 und dem ZDF über die Zukunft der Fernseh- und Breitbandmärkte diskutieren. Teilnehmer sind Dr. Adrian von Hammerstein (CEO Kabel Deutschland), Parm Sandhu (CEO Unitymedia Group), Markus Schmid (CEO Tele Columbus Gruppe), Harald Rösch (CEO Kabel Baden-Württemberg), Werner Hanf (CEO NetCologne), Ferdinand Kayser (Präsident und CEO SES ASTRA), Pro­fessor Dr. Carl-Eugen Eberle (Justitiar des ZDF), ProSiebenSat.1-Vorstand Dr. Marcus Englert sowie Thomas Braun, Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber.

Höhepunkt des englischsprachigen Programmteils ist der international besetzte „Broadband Summit“. CEOs und CTOs aus fünf Ländern diskutieren unter dem Titel „Cable versus Wireless: Next Generation Competitors?“ unter anderem über die Auswirkungen neuer Funktechnologien wie LTE und Wimax auf den Breitbandwettbewerb in Europa.

ANGA-Geschäftsführer Peter Charissé: „Wir freuen uns, dass wir bei der Zahl der Aussteller nochmals zulegen konnten. Die Messebesucher erwartet in Köln erneut eine ausgebuchte Messehalle. Im Kongressprogramm sind Kabelnetzbetreiber, Programmveranstalter, DSL-Anbieter und Hersteller gleichermaßen hochkarätig vertreten. Mit Themen wie der Abschaltung der analogen Fernsehverbreitung, den Wettbewerbseffekten drahtloser Breitbandangebote, der Annäherung von Kabel- und DSL-Anbietern bis hin zu IPTV und CI Plus ist unser Programm spannender und aktueller denn je.“

Ein Messeticket für den Besuch der Ausstellung kostet 20,- Euro und gilt für alle drei Messetage. Für den messebegleitenden Kongress werden in diesem Jahr drei Ticket-Kategorien angeboten:

  • Das neue, besonders günstige „Technikticket“, mit dem zu einem Preis von 75,- Euro (zzgl. USt.) die Technikpanels und die Ausstellung zu­gäng­lich sind.
  • Das Kongressticket für das komplette Programm, das für 150,- Euro (zzgl. USt.) den Besuch aller Panels und der Ausstellung ermöglicht.
  • Das neue, limitiert verfügbare, „All-Inclusive-Ticket“ für 200,- Euro (zzgl. USt.), das neben dem Besuch der Ausstellung und des Kongresses auch die Teilnahme an der Abendveranstaltung ANGA Cable Night am ersten Messetag einschließt.


Messe- und Kongress­tickets können unter www.angacable.de/anmeldung bestellt werden.

Die ANGA Cable wird vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ausgerichtet und vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Zu den Sponsoren der Ver­an­staltung zählen Alcatel-Lucent, ASTRA, Bloomberg TV, Discovery Networks Deutschland, IET-Holding, Nagravision, QVC und Unitymedia.  Kooperationspartner sind zudem die Cable Europe Labs, die Deutsche TV-Plattform e.V., der Fachverband Telekom-Rundfunk der Wirtschaftskammer Österreich, die SCTE UK und das von der Europäischen Union geförderte ReDeSign-Projekt.



Mobile Nutzung der digitalen Dividende lässt Störungen beim Rundfunkempfang erwarten 14. April 2009

  • Gemeinsame Untersuchung von ANGA und IRT zu Auswirkungen der Nutzung der Digitalen Dividende veröffentlicht
  • Massive Bildstörungen bei Sendeleistungen, die einem Hundertstel der maximalen Sendeleistung eines Handys entsprechen
  • Störungen wirken sich in erster Linie auf Rundfunkempfangsgeräte aus
  • Umfangreiche Untersuchung vor Zuteilung der Frequenzen der digitalen Dividende für Datendienste notwendig

Berlin/Bonn, 14. April 2009 – Seit heute steht die gemeinsame Untersuchung des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) und des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber – ANGA zum Download auf der Webseite der ANGA unter www.anga.de bereit. Die Untersuchung beleuchtet anschaulich die möglichen Auswirkungen einer Belegung der Digitalen Dividende mit mobilen Internetdiensten auf den Rundfunkempfang über Breitband­kabel­netze. Konkret wurden die möglichen Beeinträchtigungen analoger und digitaler Fernseh­programme bei Kabelkunden im Falle einer parallelen Nutzung dieser Frequenzbereiche durch die zukünftige Generation der mobilen Datenübertragung LTE (Long Term Evolution) geprüft.

Zu den Ergebnissen äußert sich Carsten Engelke, technischer Leiter der ANGA wie folgt: „Die durchgeführten Labor- und Feldtests haben unmissverständlich ergeben, dass eine Gleichkanalbelegung von Rundfunkdiensten im Kabel und mobilem Internet im Frequenzbereich 790 – 862 MHz zu massiven Störungen des Fernsehempfangs beim Endkunden führt. Ursache ist weniger die Übertragung der Daten vom Sendemast zum Endkunden, sondern vielmehr die Rücksendung der Daten vom mobilen Endgerät in der Wohnung des Nutzers. Bei Sendestärken, die rund einem Hundertstel der Spitzenleistung eines GSM-Handys entsprechen, treten bereits Bildausfälle auf. Besonders beunruhigend ist, dass bei nur geringfügig höheren Sendeleistungen diese Störungen auch durch eine 15 Zentimeter dicke Stahlbetonwand hindurch auftreten. Das Fernsehbild bei einem Kabelkunden kann daher durch die mobile Internetnutzung eines Nachbarn beeinträchtigt werden. Die Kunden und die Servicekräfte der Kabelunternehmen können in solchen Fällen die Probleme kaum lokalisieren. Wir freuen uns daher in diesem Zusammenhang, dass das Pilotprojekt der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg die Auswirkungen auf den DVB-C Fernsehempfang im Kabel untersuchen wird.“

Die Untersuchung zeigt, dass sich die Störungen vorrangig auf die Rundfunkempfangsgeräte direkt  auswirken. Durch die hohe Schirmung der Kabelnetze sind diese deutlich unempfindlicher gegenüber Störeinstrahlung als Endgeräte. Diese Probleme werden auch flächendeckend auftreten, denn das mittlerweile von der Bundesnetzagentur vorgelegte Eckpunktepapier zur Zuteilung der Frequenzen der digitalen Dividende sieht einen bundesweiten Regelbetrieb vor und keineswegs eine Beschränkung auf die sogenannten weißen Flecken.

Die Kabelnetzbetreiber erneuern daher ihre Forderung an die Politik, vor einer Zuteilung dieser Frequenzen für mobiles Internet, die Auswirkungen auf die drahtgebundene Rundfunkverbreitung umfassend zu prüfen und Szenarien für eine verträgliche Nutzung zu entwickeln.



ANGA verstärkt Europapolitik der deutschen Kabelnetzbetreiber in Brüssel 13. März 2009

  • ANGA tritt dem Verband der europäischen Kabelnetzbetreiber - Cable Europe - bei
  • Unitymedias CEO Parm Sandhu als Mitglied ins Executive Committee von Cable Europe berufen
  • „Von der Stärke des Kabels profitieren Konsumenten und Industrie“

Bonn/Berlin, 19. März 2009 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA ist heute auf der Mitgliederversammlung von Cable Europe, die im Rahmen des „Cable Congress 2009“ (18. – 20. März) in Berlin stattfand, dem Gesamtverband der europäischen Kabel­netzbetreiber beigetreten. Gleichzeitig wurde ANGA Vorstandsmitglied und Unitymedia CEO Parm Sandhu in das Executive Committee der Cable Europe berufen. Der Beitritt der ANGA und die Berufung von Parm Sandhu erfolgten, um den Verband nach­haltig bei seinen Aufgaben auf europäischer Ebene zu unterstützen. Als Vorstandsmitglied der ANGA vertritt Parm Sandhu bereits die Interessen der deutschen Kabelbranche auf inter­­natio­naler Ebene.

Cable Europe vertritt die Interessen der führenden europäischen Kabelnetzbetreiber und ihrer nationalen Verbände in Regulierungsangelegenheiten sowie in Fragen der tech­ni­schen Entwicklung.  Die Mitgliedsunternehmen von Cable Europe versorgen europaweit mehr als 73 Mio. Kunden. Davon werden 64,9 Mio. Kunden mit Fernsehen, mehr als 16 Mio. Kunden mit Internetzugang und über 12 Mio. Kunden mit Telefonservices versorgt.

Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Wir freuen uns, dass Cable Europe nun auch unsere Interessen in Brüssel vertritt. Mit Parm Sandhu wurde ein erfahrener Repräsentant der deutschen Kabelbranche berufen, der gleichzeitig über das internationale Format verfügt, um die Interessen unserer Branche auf europäischer Ebene zu vertreten.“

Parm Sandhu: „Ich freue mich, aktiv die Arbeit von Cable Europe zu unterstützen. Immer mehr rechtliche und regulative Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, haben er­heb­lichen Einfluss auf die deutsche Kabelbranche. Es ist wichtig, dass wir einerseits die Be­deutung des deutschen Kabelmarktes als einen der wichtigsten Märkte in Europa unter­streichen, andererseits gemeinsam mit unseren europäischen Partnern eine starke euro­päische Industrievertretung haben. Deutschland allein hat fast 20 Mio. Kabelnetzkunden und verzeichnet mit Neuen Diensten aus Internet, Telefon und digitalem Fernsehen seit einigen Jahren ein starkes Wachstum. Von dieser Stärke des Kabels profitieren nicht nur Konsumenten, sondern ganze Industriezweige auch bzw. gerade in der aktuellen schwie­rigen Wirtschaftslage. Dennoch wurde in der Vergangenheit das Kabel im Gegensatz zu DSL von der Politik gerne übersehen. Deshalb brauchen wir eine starke Stimme, die die Interessen dieser dynamischen Branche in Brüssel vertritt.“



Neue TAL-Entgelte für die Deutsche Telekom AG dürfen Infrastrukturwettbewerb nicht gefährden 09. März 2009

  • Kabelnetzbetreiber haben im Vertrauen auf ein stabiles regulatorisches Umfeld Milliarden in den Netzausbau investiert
  • Für 2009 sind erneut Investitionen von über 700 Mio. Euro geplant
  • 24 Millionen Haushalte sollen bis Mitte 2009 von den Vorteilen eines echten Breitbandwettbewerbs profitieren
  • Infrastrukturwettbewerb darf nicht durch eine deutliche Absenkung der TAL-Entgelte bestraft und in Frage gestellt werden
  • Investitions- und Planungssicherheit ist wichtiger als kurzfristige Einspareffekte

Bonn/Berlin, 9. März 2009 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA appelliert an die Bundesnetzagentur, ihrer bislang verlässlichen und auf den Infrastruktur­wettbewerb setzenden Regulierung treu zu bleiben. Gerade die Höhe der TAL-Entgelte sind ein entscheidendes Signal für den Zeitpunkt und den Umfang der Investitionen in alternative Infrastrukturen. Dies gilt insbesondere für den möglichst raschen Übergang zu den neuen, hochleistungsfähigen „Next Generation Networks“ (NGN), die sowohl durch glasfaser­basierte Kabelnetze („Hybrid-Fibre-Coax“ HFC-Netze) als auch durch neue Glasfasernetze bis zu den Gebäuden oder Wohnungen (FTTB/H) realisiert werden.

Die Entscheidung über den Investitionszeitpunkt und die Wirtschaftlichkeit bisheriger und zukünftiger Investitionen in glasfaserbasierte Netze hängt maßgeblich von den Nutzungspreisen der herkömmlichen DSL- bzw. Kupfernetz-Infrastruktur ab. Der Aufbau und Umstieg zu glasfaserbasierten NGN würde durch die Absenkung der TAL-Entgelte auf Basis historischer Kosten konterkariert und verzögert. Erst das bewährte und seit Öffnung der TAL vor mehr als 10 Jahren angewandte Wiederbeschaffungskostenprinzip hat echten Infrastrukturwettbewerb ermöglicht.

Seit vielen Jahren investieren die deutschen Kabelnetzbetreiber aus eigener Kraft hohe Beträge in leistungsfähige Netze. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Die Kabelnetzbetreiber der ANGA haben in den letzten Jahren zwischen 20 und 30 % ihres Umsatzes in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Kabelnetze investiert. Im vergangenen Jahr lagen die Investitionen bei ca. 750 Mio. Euro, für 2009 sind wieder über 700 Mio. Euro geplant. Diese Investitionen sind nur dann möglich, wenn das wett­bewerb­liche und regulatorische Umfeld nicht zum Nachteil der Kabelnetzbetreiber bzw. der bereits in Glasfaserinfrastruktur investierenden Betreiber verändert wird.“

Der mit den Absenkungsforderungen einhergehende abrupte Wechsel der Berechnungs­methodik würde die für Investitionen unverzichtbaren regulatorischen Ziele wie Planungs­sicherheit und Vertrauensschutz zugunsten allenfalls kurzfristiger Einsparungen preis­geben. Die Folge wären geringere und weit spätere Investitionen in NGN und damit lang­fristige volkswirtschaftliche Schäden.



Kabelnetzbetreiber fordern Prüfung der Auswirkungen auf andere Übertragungswege vor Freigabe der digitalen Dividende 05. März 2009

  • Frequenzbereichszuweisungsplanver­ordnung vernachlässigt Untersuchung der Auswirkungen auf Breitbandkabelnetze
  • Zwei Gutachten ergeben massive Beeinträchtigungen durch mobile Datendienste auf Rundfunkdienste im Kabel
  • Vor Zuteilung der Frequenzen der digitalen Dividende für Datendienste müssen Auswirkungen auf andere Infrastrukturen geprüft werden

Bonn/Berlin, 5. März 2009 – Die gestern vom Bundeskabinett beschlossene Verordnung zur Zuweisung von Frequenzbereichen für mobile Datendienste vernachlässigt aus Sicht der Kabelnetzbetreiber die vorherige Prüfung möglicher Störungen anderer Übertragungs­wege. Konkret sieht die beschlossene Frequenzbereichszuweisungsplanver­ordnung vor, dass der Bereich von 790 MHz bis 862 MHz zukünftig vorrangig zur mobilen breitbandigen Internetversorgung genutzt werden soll. Während die Verordnung störende Auswirkungen auf andere Rundfunkdienste als unzulässig ausschließt, fehlt jede Pflicht zur Untersuchung möglicher Störungen anderer Übertragungswege und vor allem der Endgeräte. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA Verband Deutscher Kabel­netz­betreiber: „Bei dem derzeit durchgeführten Versuch zur digitalen Dividende in Wittstock/Dosse und dem angekündigten Pilotprojekt in Baden-Württemberg sollen jeweils die Auswirkung auf DVB-T untersucht werden. Die Folgen für die Rundfunk- und Daten­über­tragung im Kabel und auf die daran angeschlossenen Endgeräte werden unseres Wissens in keinem dieser Piloten untersucht. Damit bleiben Störpotenziale, die jeden zweiten Haushalt in Deutschland treffen könnten, unberücksichtigt.“ Bundesweit werden 19,6 Millionen Haushalte über Breitbandkabelnetze mit Rundfunk und zunehmend auch mit breitbandigen Internetzugängen und Telefonanschlüssen versorgt. Viele dieser Kabel­an­schlüsse sind heute bereits bis 862 MHz ausgebaut und übertragen Angebote im gleichen Frequenzbereich, der auch für mobile Datendienste verwendet werden soll.

Die in der ANGA organisierten Kabelnetzbetreiber begrüßen grundsätzlich eine flexible Nutzung der durch die digitale Dividende freiwerdenden Rundfunkfrequenzen, da sie eine Chance für bisher unversorgte ländliche Gebiete darstellen. Allerdings sind vor einer Zuweisung dieser Frequenzen an Betreiber, die Auswirkungen einer derartigen Nutzung auf andere Infrastrukturen und Rundfunkempfangsgeräte gründlich zu untersuchen. Dazu Thomas Braun: „Ein erster Test, den wir mit dem Institut für Rundfunktechnik (IRT) ebenfalls in Wittstock/Dosse in Brandenburg durchgeführt haben, ergab erhebliche Beein­trächti­gungen des Empfangs von TV-Programmen und der Übertragung von Daten­signalen über die Kabelnetze. Durch die Signaleinstrahlung wurden die Set-Top-Boxen und Fernsehgeräte in ihrer Funktion massiv gestört. Hier müssen daher Untersuchungen durchgeführt werden, wie eine verträgliche Nutzung dieser Kabel-Frequenzen sicher­gestellt werden kann. Eine Beein­trächti­gung der Funktionalität des TV-Kabels ins­be­son­dere durch Störungen der Teilnehmergräte könnte die umfangreichen Investitionen der Kabel­­anbieter entwerten und den gewünschten Ausbau der Breitbandversorgung sowie den gesamten Infrastrukturwettbewerb gefährden.“

Ein der ANGA seit kurzem vorliegendes Gutachten der Berufsgruppe „Kabel-TV“ der Wirtschafts­kammer Österreich unterstützt die Messergebnisse der ANGA und des IRT. An die Politik wird daher die Forderung erhoben, vor der Freigabe dieser Frequenzen für mobile Datenanwendungen sämtliche notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen, damit ein störungsfreier Rundfunkempfang für Kabelkunden gewährleistet werden kann.



Zahl der Internet- und Telefonkunden im Kabel steigt auf Rekordniveau 03. März 2009

  • Steigerung der Kabel-Internetkunden auf 1,85 Mio., Zahl der Telefonkunden wächst auf 1,5 Mio.
  • Annähernde Verdopplung des Kabel-Internet- und Telefoniemarktes innerhalb eines Jahres
  • Mit 100 MBit/s pro Haushalt ist das Breitbandkabel bestens für zukünftige Anforderungen gerüstet
  • Kabelnetzbetreiber planen in 2009 mit über 700 Mio. Euro erneut ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau ihrer Netze zu investieren

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Pressemitteilung

03-03-2009
Zahl der Internet- und Telefonkunden im Kabel steigt auf Rekordniveau

    Steigerung der Kabel-Internetkunden auf 1,85 Mio., Zahl der Telefonkunden wächst auf 1,5 Mio. 
    Annähernde Verdopplung des Kabel-Internet- und Telefoniemarktes innerhalb eines Jahres 
    Mit 100 MBit/s pro Haushalt ist das Breitbandkabel bestens für zukünftige Anforderungen gerüstet 
    Kabelnetzbetreiber planen in 2009 mit über 700 Mio. Euro erneut ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau ihrer Netze zu investieren


Bonn/Berlin, 3. März 2009 – Die deutschen Kabelnetzbetreiber konnten im Jahr 2008 ein besonders dynamisches Kundenwachstum im Internet- und Telefoniegeschäft ver­zeich­nen. So stieg die Zahl der Kabel-Internetkunden bis zum 31. Dezember 2008 auf 1,85 Mio. an, was einer Steigerung um 87 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ende 2007 lag die Zahl der Internetkunden noch bei 0,99 Mio. Auch im Telefoniegeschäft verbuchte das Kabel Rekordzuwächse. Mit einer Steigerung um 90 % haben sich die Telefonkunden innerhalb eines Jahres von 790.000 auf 1,5 Mio. zum Jahresende 2008 erhöht. Damit haben die Kabelnetzbetreiber im Verlauf des vergangenen Jahres die Anzahl ihrer Internet- und Telefonkunden fast verdoppelt. Entgegen dem allgemein zu beobachtenden verlangsamten Wachstum bei Breitbandanschlüssen, entwickeln sich Kabelnetzbetreiber weiterhin überproportional und vergrößern ihren Marktanteil in diesem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld. Neben Kunden, die sich erstmals für einen Breitbandanschluss ent­schei­den, gewinnen die Kabelnetzbetreiber auch zunehmend DSL-Wechselkunden, die einen Internet- und Telefonanschluss über das Breitbandkabel wählen.

Diese positive Entwicklung lässt sich einerseits auf die Preis-/Leistungs­führer­schaft des Kabels bei Triple Play-Angeboten aus Fernsehen, Internet und Telefon zurückführen. Insbesondere entscheidend ist jedoch die hohe Verlässlichkeit und Bandbreite des Kabels. Mit bis zu 32 MBit/s sind über das Kabel in vielen Regionen höhere Bandbreiten als die über DSL üblichen 16 MBit/s verfügbar. Ebenfalls bietet das Kabel heute vielen Haushalten ohne DSL-Anschluss einen breitbandigen Internet-Zugang. Der im Laufe dieses Jahres sukzessiv einzuführende Standard zur Übertragung von Daten über TV-Kabelnetze DOCSIS 3.0 kann Bandbreiten von über 100 MBit/s pro Haushalt liefern. Dies ist in Telefonnetzen nur bei einem Glasfaserausbau bis ans Gebäude möglich. Die Kabelnetzbetreiber begrüßen daher auch das Ziel der Bundesregierung, 75 % aller Haus­halte bis 2014 den Zugang zu Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s pro Haushalt bereitzustellen. Gerade Kabelnetze sind aufgrund der verfügbaren Kapazitäten für solche Bandbreiten in besonderer Weise geeignet. 

„Möglich ist dies insbesondere durch die konsequente Investitionsstrategie der Kabel­netz­betreiber über viele Jahre hinweg“, betont Thomas Braun, Präsident der ANGA Verband Deutscher Kabelnetz­be­trei­ber. „Mit 750 Mio. Euro in 2008 und geplanten über 700 Mio. Euro in diesem Jahr investieren die Kabelnetzbetreiber ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau und die Aufrüstung ihrer Netze. Dadurch sichern wir langfristig die Verlässlichkeit, gute Netzqualität und hohen Bandbreiten im Kabel. Somit sind unsere Netze hervorragend für die zukünftigen TV- und Kommu­ni­ka­tions­an­for­de­rungen gerüstet.“



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