Pressemitteilungen

Sechster Nationaler IT-Gipfel - Breitbandausbau: Kabel treibt Innovationen 05. Dezember 2011

  • Breitbandkabel leistet wichtigen Beitrag zum Breitbandausbau in Deutschland
  • Kabelnetzbetreiber prognostizieren für 2011 3,6 Mio. Breitbandinternetkunden
  • Verdopplung der Kundenzahlen bei Breitbandinternet innerhalb der letzten drei Jahre 
  • Trend geht zu weiter steigenden Internetgeschwindigkeiten

Köln/Berlin, 5. Dezember 2011 – Auch in diesem Jahr hat sich das Wachstum der Breit­bandnutzung im Kabel weiter fortgesetzt: Die deutschen Kabel­netz­betreiber prog­nosti­zieren für das Jahr 2011 einen kraftvollen Zuwachs von rund 600.000 neuen Breit­bandinternet- und Telefoniekunden auf insgesamt 3,6 Millionen Haushalte.

Dazu Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Auch in 2011 wächst das Kabel mit Breitband- und Telefon­diensten weiter deutlich schneller als der Gesamt­markt. Die zum Jahresende prognostizierten 3,6 Mio. Breitband­internet­kunden entsprechen annähernd einer Verdopplung innerhalb der letzten drei Jahre. Ca. 45 % aller Neukunden von Festnetz-Internet­anschlüssen haben sich 2011 für das Breitbandkabel entschieden. Diese Zuwächse erreichen unsere Mitgliedsunternehmen durch kontinuier­liche Investitionen in ihre Netz­infrastruktur, hohe Internet­ge­schwin­dig­keiten und ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Weist die Masse der derzeit in Deutschland geschalteten Internetanschlüsse Bandbreiten im Downstream von 2 bis 30 MBit/s auf, so beweist das Breitbandkabel auch hier seine Führungsrolle: Mehr als 50 % aller Kabelinternetkunden nutzen Bandbreiten von über 30 MBit/s; der Trend bei den Neukunden geht deutlich zur Buchung von schnellen Internetanschlüssen mit 50 MBit/s und mehr.

Auch beim Sechsten Nationalen IT-Gipfel werden der Breitbandausbau und die Bedeutung von digitalen Infrastrukturen als Treiber für Innovationen zentrale Themen sein. Dazu Thomas Braun: „Wir leisten einen entscheidenden Beitrag zum Breitbandausbau in Deutschland. Mit ihren modernen HFC-Breitbandnetzen, einer Kombination aus Glas­faser und Koaxialkabel, schaffen die deutschen Kabelnetzbetreiber die Voraussetzungen für die Nutzung innovativer, bandbreiten­intensiver Anwendungen. Mit dem Ausbau des Daten­über­tragungsstandards DOCSIS 3.0 können schon heute viele Kunden das Internet mit Bandbreiten von 100 MBit/s und mehr nutzen. Bis Ende 2012 soll der Ausbau abgeschlossen sein. Dann wird das Breitbandkabel knapp zwei Drittel aller deutschen Haushalte versorgen können. Dies ist jedoch erst der Anfang: Die nächste Generation des Übertragungsstandards, DOCSIS 4.0, ist bereits in Entwicklung und wird – kombiniert mit Glasfaser – künftig noch weitaus höhere Geschwindigkeiten erlauben.“



TKG-Novelle: Kabelnetzbetreiber fordern Nachbesserungen bei der Frequenzpolitik 27. Oktober 2011


  • TKG-Novelle heute im Bundestag verabschiedet
  • Kabel keine geschützte Frequenznutzung mehr: Verbrauchern drohen TV-Störungen
  • Novellierung schafft Klarheit bei der Formulierung der Betriebskostenverordnung
  • Verzicht auf Breitband-Universaldienst zeigt Weitblick

Köln/Berlin, 27. Oktober 2011 – Heute hat der Bundestag mit den Stimmen der Regierungskoalition den eigentlich schon für den Sommer geplanten Gesetzentwurf zur Novellierung des Telekommunikations-gesetzes angenommen. Das Ziel, das Gesetz bis Ende des Jahres zu verabschieden, wird jetzt vor allem davon abhängen, wie sich die Länder positionieren und ob der Vermittlungsausschuss angerufen wird.

Trotz der langen Beratungen besitzt der Entwurf jedoch immer noch Schwächen. Besonders kritisch sehen die Kabelnetzbetreiber, dass das Kabel künftig nicht mehr zu den geschützten Frequenznutzungen zählen soll. Dies hat zur Folge, dass die Bundesnetzagentur bei der zukünftigen Vergabe von Frequenzen an Mobilfunkanbieter eventuell auftretende Störungen von Anwendungen in den Kabelnetzen nicht mehr berücksichtigen muss. Dabei können Funkanwendungen die Übertragung im Kabel erheblich stören: Die Störungen des Fernsehempfangs durch die Aufschaltung des neuen Digitalradios diesen Sommer haben gezeigt, wie wichtig es ist, Auswirkungen auf Kabelnetze schon vor Inbetriebnahme von neuen Funkanwendungen zu identifizieren. „Betroffen sind hiervon die Kabelnetzbetreiber, aber insbe-sondere deren Endkunden, die mit Störungen bei dem TV-Empfang, der Internetnutzung und der Telefonie rechnen müssen. Der Mobilfunk hat großes Störpotenzial – umso wichtiger ist es, dieses im Vorfeld zu identifizieren und im Rahmen der Frequenzplanung zu minimieren. Hier müssen die Länder im Bundesrat die Chance nutzen und nachbessern.“, so Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA).

Mehr Klarheit schafft hingegen eine Änderung in der Betriebskostenverordnung. Zwar war die Verordnung auch bisher schon technologieneutral formuliert. Eine sprachliche Änderung macht jetzt aber noch deutlicher, dass die Umlagefähigkeit der Entgelte für die Grundversorgung mit Fernsehen und Hörfunk alle leitungsgebundenen Breitbandinfrastrukturen erfasst, gleichgültig welcher Art das Breitbandnetz ist.

Weitblick haben die Abgeordneten bewiesen, als sie auf die Einführung eines Breitband-Universaldienstes verzichtet haben. Hierzu Thomas Braun: „Im freien Wettbewerb werden die deutschen Telekommunikationsunternehmen das Land schneller, kostengünstiger und besser flächendeckend mit leistungsfähigem Internet versorgen können, als dies mit einer staatlichen Ausbauverpflichtung möglich wäre.“



Wettbewerb ist die beste Basis für Breitbandausbau 20. September 2011


Netzbetreiber warnen gemeinsam vor Breitband-Universaldienst

Köln/Berlin, 20. September 2011 – Im Bundestag geht die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes in die entscheidende Phase. Eine Forderung ist nach wie vor die Einführung eines Breitband-Universaldienstes mit dem Ziel der Förderung des Breitbandausbaus in unterversorgten Gebieten. Die Verbände ANGA, BITKOM, BREKO, VATM und VKU sind davon überzeugt, dass die Unternehmen der deutschen Telekommunikationsbranche das Land schneller, kostengünstiger und besser flächendeckend mit leistungsfähigem Internet versorgen können, als dies mit einer staatlichen Ausbauverpflichtung in Form eines Breitband-Universaldienstes möglich wäre. In einer gemeinsamen Stellungnahme warnen sie vor den Konsequenzen einer solchen Verpflichtung und appellieren an die Politik, auch künftig auf den Wettbewerb und die Investitionskraft der Branche zu setzen.

Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Der Einstieg der Kabelnetzbetreiber in den Breitbandmarkt hat den Wettbewerb angekurbelt und den Ausbau in Deutschland beschleunigt. Auch zukünftig werden unsere Mitglieder den Ausbau vorantreiben und den Verbrauchern schnelle und vor allem kostengünstige Zugänge anbieten. Dies ist jedoch aus unserer Sicht nur durch einen freien und fairen Wettbewerb ohne staatliche Eingriffe möglich. Eine verfehlte Regulierung würde dies gefährden und nicht fördern.“

Beim Ausbau des Breitbandnetzes sind die Kabelnetzbetreiber besonders aktiv. Seit Jahren investieren die Mitglieder der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber durchschnittlich über 20 % ihrer Umsätze in den Netzausbau. Im Jahr 2010 waren es ca. 900 Mio. Euro. Mittlerweile können 24 Mio. Haushalte über das Breitbandkabel im Internet surfen. Dabei stehen allen Kunden 32 MBit/s-Anschlüsse zur Verfügung. Durch den Ausbau auf den Standard DOCSIS 3.0 sind sogar Übertragungsraten von 100 MBit/s möglich. Dieser Ausbau soll bereits 2012 abgeschlossen sein. Dann können ca. zwei Drittel aller Haushalte über das Breitbandkabel mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen. Bereits heute buchen fast 40 Prozent aller Neukunden ihre Festnetz-Internetanschlüsse bei den Kabelnetzbetreibern.

Die gemeinsame Stellungnahme finden Sie auf der Webseite www.anga.de.



Kontakt
: Jenny Grümer • Tel.: 0221/3909000 • jenny.gruemer@anga.dewww.anga.de

Informationen über die ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.:

Die ANGA vertritt die Interessen von 160 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Die Netze der im Verband zusammengeschlossenen Kabelnetzbetreiber versorgen mehr als 18 Millionen Kabelhaushalte.

Über Breitbandkabelnetze beziehen mehr als die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Neben einem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie ver¬fügbar. Schon heute nutzen in Deutschland ca. 3 Millionen Haushalte ihren Kabel¬anschluss auch für breitbandigen Internetzugang und Telefonie. Die Kabelnetzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitband¬zu¬gänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.



Absenkung der Festnetz-Zusammenschaltungsentgelte führt zu Wettbewerbsverzerrungen 25. Juli 2011

  • Die Absenkung der Festnetz-Zusammenschaltungsentgelte vergrößert die Preis-Kosten-Schere im Verhältnis zu den Terminierungsentgelten im Mobilfunknetz
  • Für den weiteren Breitbandausbau muss ein investitionsfreundliches Regulierungs­umfeld gewährleistet sein

Köln/Berlin, 25. Juli 2011 – Die Bundesnetzagentur hat einen Entscheidungsvorschlag veröffentlicht, der vorsieht, zukünftig die Zusammenschaltungsentgelte für die Deutsche Telekom im Festnetz um mehr als 16 Prozent abzusenken. Erst zu Anfang des Jahres hat die Bundesnetzagentur die Entgelte für die Terminierung in den Mobilfunknetzen um fast 50 Prozent abgesenkt. Durch ihre Entscheidung, auch die Zusammenschaltungsentgelte im Festnetz abzusenken, verändert die Bundesnetzagentur das regulatorische Umfeld nun wieder zum Nachteil der Festnetzinfrastrukturbetreiber.

Die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die Zusammenschaltungsentgelte für die Deutsche Telekom herabzusetzen, wirkt sich aufgrund bestehender Reziprozitäts­vereinbarungen zwischen den Anbietern auf das Niveau der Terminierungsentgelte im Gesamtmarkt aus. Auch alternative Festnetzanbieter wie z.B. die Kabelnetzbetreiber würden daher künftig nur noch etwa 0,4 ct/min anstelle von bisher 0,5 ct/min erhalten. Die Mobilfunkanbieter können dagegen im umgekehrten Fall trotz der deutlichen Absenkung der Terminierungsentgelte noch ein Entgelt von ca. 3 ct/min für die Terminierung eines Telefon­gespräches in ihr Netz berechnen. Auf diese Weise führt die neue Festlegung der Zusammenschaltungsentgelte im Festnetz nicht zu der erhofften Angleichung mit den Terminierungsentgelten im Mobilfunknetz, sondern vergrößert letztlich die bestehende Preis-Kosten-Schere zwischen beiden Anbietern. Dies führt zu einer grundlegenden Wettbewerbs­verzerrung.

Der Preis für die Zusammenschaltung ist von erheblicher Bedeutung für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze auch durch die Kabelnetzbetreiber. Mit fast 40 Prozent der Neukunden im Breitbandmarkt leisten die Kabelnetzbetreiber einen wesentlichen Beitrag zum Breitbandausbau in Deutschland. Basis für diese Entwicklung ist die kontinuierliche Netzaufrüstung der Kabelnetzbetreiber. Seit Jahren fließen mehr als 20 Prozent der Umsätze in den Ausbau und die Modernisierung. Für 2011 wird eine Investitionsquote von ca. 23 Prozent erwartet – für die restliche Telekommunikationsbranche liegt diese Quote nur bei durchschnittlich 11 Prozent. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Leistungs­fähige Medien- und Telekommunikationsnetze sind ein wesentlicher Standort- und Wettbewerbsfaktor. Die in der ANGA zusammengeschlossenen Unternehmen treiben mit ihren Innovationen und Investitionen die Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschland voran. Auch in der Wirtschaftskrise hat die Kabelbranche ihr Wachstum fortgesetzt. Dazu beigetragen hat ein stabiles regulatorisches Umfeld, das Investitions- und Planungs­sicherheit für die Schaffung eigener Infrastrukturen sicherstellt. Dies muss auch zukünftig gewährleistet sein.“

Kabelnetzbetreiber bleiben auf der Überholspur: Fast 40 Prozent aller neuen Breitbandkunden entscheiden sich für Kabelinternet 03. Mai 2011

  • Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber präsentiert aktuelle Branchendaten 
  • Dynamisches Wachstum der Kabelnetzbetreiber bei Internet und Telefonie setzt sich fort; mehr als 3 Mio. Breitbandkunden
  • Kabel bleibt reichweitenstärkste Infrastruktur für die TV-Verbreitung
  • Bundesnetzagentur lobt wichtigen Beitrag der Kabelnetzbetreiber insbesondere für Internetzugänge mit besonders hohen Bandbreiten
  • Verbandspräsident Braun: „Die Kabelnetzbetreiber werden ihre Führungsrolle auch in den Medienmärkten weiterausbauen.“
  • ANGA bündelt Interessen der Branche: 150 Mit­glieds­unternehmen versorgen mehr als 18 Mio. der ca. 19 Mio. Kabelkunden

Köln, 3. Mai 2011 – Zur Eröffnung der ANGA Cable, Europas führender Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, hob Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, den besonderen Beitrag der Kabelnetzbetreiber für das Angebot besonders hoher Bandbreiten hervor. Bestätigt wurde dies durch die aktuellen Branchendaten, die der ausrichtende Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) auf der Messe vorlegte. So setzte sich 2010 vor allem das überdurchschnittliche Kunden­wachstum von Breitband­internet und Telefonie im Kabel weiter fort. Aktuell nutzen mehr als 3 Millionen Haushalte ihren Kabel­anschluss auch für diesen Zweck. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Das deutsche Breitbandkabel ist die Infrastruktur der Zukunft. Etwa 24 Millionen deutsche Haushalte können über das Breitbandkabel mit Internet versorgt werden. Damit ist das Kabel die einzig alternative und gleichzeitig technisch überlegene Infrastruktur zum Telefonnetz. Als Konsequenz wachsen die Internet- und Telefonienutzung im Kabel überdurchschnittlich: Mit 39 Prozent der Breitbandneukunden im Jahr 2010 bleibt die Kabelbranche der wichtigste Herausforderer der Deutschen Telekom.“

Basis für diese Entwicklung ist die kontinuierliche Netzaufrüstung der Kabelnetzbetreiber. Seit Jahren fließen mehr als 20 Prozent der Umsätze in den Ausbau und die Modernisierung. Für 2011 wird eine Investitionsquote von ca. 23 Prozent erwartet – für die restliche Tele­kommunikations­branche liegt diese Quote nur bei durchschnittlich 11 Prozent.

Im Wettbewerb der TV-Übertragungswege konnten die Kabelnetzbetreiber 2010 ihre Position behaupten: Seit Jahren liegt der Marktanteil des Breitbandkabels stabil bei über 50 Prozent, aktuell sind es 51,4 Prozent. Mit 30 bis 50 analogen, 70 bis 200 digital frei empfang­baren, 15 bis 70 digitalen Pay TV- und 10 bis 30 HDTV-Sendern sichert das Breitbandkabel die Medienvielfalt und bietet ein vielfältiges Programmangebot. Hinzu kommen viele inno­va­tive Dienste wie Video on Demand, EPG, Catch-Up TV, 3D-Fernsehen sowie interaktive und hybride TV-Anwendungen. ANGA-Präsident Braun: „Mit diesen neuen Angeboten werden die Kabelnetzbetreiber auch ihre Führungsrolle in den Medienmärkten weiter ausbauen. Im Pay TV sind wir in unseren Netzen schon heute die klare Nr. 1, das ist die perfekte Basis auch für neue Mediendienste“.

Die positive Entwicklung der Branche spiegelt sich in der Entwicklung innerhalb des Verbandes: Nach einem erneuten Mitgliederzuwachs ist die ANGA nun die Interessenvertretung von mehr als 150 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. ANGA-Präsident Thomas Braun: „In unserem Verband sind alle größeren Kabelnetzbetreiber ebenso wie zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen beheimatet – wir sind somit die zentrale Vertretung der Branche mit einer starken Stimme gegenüber Marktpartnern und Politik.“

Die aktuelle Broschüre „Das deutsche Breitbandkabel – Fakten und Perspektiven 2011“ steht auf der Webseite www.anga.de zum Download zur Verfügung.



Kabelfernsehen bleibt einfach und komfortabel: Wahlfreiheit zwischen analog und digital auch über 2012 hinaus 26. April 2011

  • Der Kabelanschluss bietet auch nach der Abschaltung des analogen Satelliten­fernsehens Ende April 2012 die Wahlfreiheit zwischen analogem und digitalem Fernsehen
  • Die Kabelnetzbetreiber bieten auch künftig eine Vielzahl von analogen  Fernsehprogrammen als Basisversorgung an
  • Das digitale Kabelangebot mit oft mehr als 200 Fernsehprogrammen, HDTV, Internet, Telefonie und zunehmend auch Video on Demand wird kontinuierlich erweitert
  • Online-Informationsangebot für Kabelkunden auf www.anga.de
  • Detailinformationen für Branchenexperten auf der ANGA Cable – Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit vom 3. bis 5. Mai in Köln

Köln, 26. April 2011 – Wenn am 30. April 2012 in Deutschland das analoge Satelliten­fernsehen komplett abgeschaltet wird, ändert sich für Kabelkunden in der Regel nichts. Die Kabelnetzbetreiber planen keine Abschaltung der analogen Fernsehprogramme. Zuschauer mit einem Kabelanschluss behalten somit auch in Zukunft die Wahlfreiheit zwischen dem analogen und dem digitalen Fernseh­empfang.

Dazu Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Kabelfernsehen bleibt verlässlich – analog und digital. Aufgrund ihrer großen Bandbreite können in den Kabelnetzen analoge und digitale Programme gleichzeitig verbreitet werden. Kabelkunden müssen deshalb nicht für jedes TV-Gerät zusätzliche Digital­empfänger anschaffen. Kabel­fernsehen bleibt auch zukünftig einfach und komfortabel“.

Neben dem analogen Basisangebot verbreiten die Kabelnetzbetreiber oft mehr als 200 digitale Fernsehprogramme, darunter auch immer mehr hochauflösende Angebote (HDTV). Neben elektronischen Programmführern (EPG) eröffnet digitales Fernsehen die Möglichkeit zur verlustfreien Aufzeichnung von TV-Programmen, zum zeitversetzten Fernsehen mittels digitalem Videorekorder und für neue Filmangebote als sogenanntes Video on Demand. Die Kabelnetzbetreiber werden ihre digitalen Angebote, zu denen auch superschnelles Internet und kostengünstige Telefonie zählen, kontinuierlich erweitern.

Für Kabelkunden steht ab sofort unter www.anga.de ein spezielles Informationsangebot zur Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens bereit. Branchenexperten z.B. aus Handel, Handwerk und Medien empfiehlt der Verband, sich auf der ANGA Cable – Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit vom 3. bis 5. Mai in Köln über die Planungen und den Handlungsbedarf bis zum 30. April 2012 zu informieren (Anmeldung unter www.angacable.de). Dort werden auch die Satelliten­betreiber Astra und Eutelsat sowie das koordinierende Projektbüro Klardigital mit Informationsangeboten vertreten sein.



ANGA Cable: Endspurt zum Branchengipfel am 3. Mai - Topthemen Hybrid-TV und analoge Abschaltung 15. April 2011

  • Kongressmesse für Kabel, Breitband und Satellit vom 3. bis 5. Mai 2011 in Köln
  • „Größte, schönste und innovativste ANGA Cable aller Zeiten“  
  • 15 % mehr Ausstellungsfläche; mehr als 420 Aussteller aus 35 Ländern
  • Breitband- und Fernsehgipfel; Topthemen Hybrid-TV und analoger Switch Off

Köln, den 15. April 2011 – In weniger als drei Wochen startet die ANGA Cable, Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit, mit einer ausgebuchten Messehalle und erstmals mehr als 420 Ausstellern aus insgesamt 35 Ländern.

Dr. Peter Charissé, Geschäftsführer der ANGA Cable: „Unsere Besucher erwartet die größte, schönste und innovativste ANGA Cable aller Zeiten. In diesem Jahr haben wir eine besonders große Vielfalt an brandaktuellen Themen, die von Handel und Handwerk bis hin zu den Fernsehveranstaltern und der Medienpolitik mehr denn je die gesamte TV- und Breitbandbranche anspricht. Wer sich über die Folgen der Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens im April 2012 rechtzeitig informieren oder mit Augen und Ohren erfahren will, was Hybrid-TV tatsächlich bedeutet, dem bietet die ANGA Cable die perfekte Mischung aus Fachvorträgen im Kongressteil und praktischer Umsetzung in der Messehalle.“

Das Kongressprogramm beginnt in diesem Jahr mit zwei Branchengipfeln: Auf die Eröffnung durch Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, folgt der hochkarätig besetzte Breitbandgipfel mit dem Titel „Kabel, Glasfaser und LTE – Wer regiert die neue Breitbandwelt?“ Zugesagt haben für das Podium Gerd Eickers (VATM), Dr. Adrian v. Hammerstein (Kabel Deutschland), Dr. Hans Konle (Net­Cologne), Matthias Kurth (Bundesnetzagentur), Harald Rösch (Kabel BW), Lutz Schüler (Unitymedia), Axel Sihn (WISI Communications) und Alf Henryk Wulf (Alcatel-Lucent). Auf dem an­schließenden Fernsehgipfel „TV goes online – Chancen und Risiken“ diskutieren Netzbetreiber der verschiedenen Übertragungswege mit den Programmveranstaltern über die Herausforderungen, die sich aus interaktiven, hybriden und Online-TV-Angeboten ergeben. Teilnehmer sind Dr. Jürgen Brautmeier (LfM NRW), Dr. Manuel Cubero (Kabel Deutschland), Prof. Dr. Carl-Eugen Eberle (ZDF), Dr. Christian P. Illek (Telekom Deutschland), Ferdinand Kayser (SES ASTRA), Dietmar Schickel (Tele Columbus), Marc Schröder (RTL interactive) sowie Thomas Braun, Präsident des gastgebenden Verbandes Deutscher Kabel­netzbetreiber (ANGA). Beide Gipfelveranstaltungen werden von Frank Thomsen, Chefredakteur stern.de, moderiert.

Die 9 Strategie-Panels behandeln unter anderem die Themen analoger Switch Off, Hybrid-TV, Next Generation Networks, Open Access, interaktives Fernsehen, 3D-TV, Pay TV, Video on Demand und Smart Home. Die Agenda der 10 Technik-Panels umfasst die Stichworte hybride Dienste, DOCSIS 3.0, FTTH-Geschäftsmodelle, Over-the-Top-TV, RF over Glass, Next Generation Headends, IP-Services und Umrüstungsszenarien für den analogen Switch off auf dem Satelliten.

Der Besuch der Fachausstellung kostet 20,- Euro für drei Tage. Ein Kongressticket ist schon ab 90,- Euro erhältlich. Messe- und Kongress­tickets können unter www.angacable.de bestellt werden.

Die ANGA Cable wird vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) ausgerichtet und vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Sponsoring-Partner der Veranstaltung sind Alcatel-Lucent, ASTRA Deutschland, AVM, Discovery Networks Deutschland, Nagravision, QVC und Unitymedia. Kooperationspartner sind die Cable Europe Labs, die Deutsche TV-Plattform e.V. und die SCTE UK.

Weitere aktuelle Informationen für Aussteller und Besucher unter www.angacable.de.

Veranstalter:

ANGA Services GmbH
Nibelungenweg 2
50996 Köln                                        
Telefon:    +49 (0) 221 / 99 80 81 0
Telefax:    +49 (0) 221 / 99 80 81 99
E-Mail:      info(at)angacable.de

Internet:    www.angacable.de



Regulierung der Breitbandmärkte: Kabelnetzbetreiber weisen Forderungen der Deutschen Telekom zurück 01. April 2011

  • Intensiver Wettbewerb charakterisiert weiterhin den deutschen Breitbandmarkt  
  • Aktuelle Forderungen der Deutschen Telekom nach Regulierung des Kabels unterstreichen Erfolg der Kabelnetzbetreiber    

Köln/Berlin, 1. April 2011 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) weist Forderungen der Deutschen Telekom nach einer Regulierung der Kabelnetzbetreiber im Breitbandmarkt entschieden zurück. „Mit über 3 Millionen Breitbandkunden und Internet-Geschwindigkeiten von 100 MBit/s und mehr ist das Kabel eindeutig der Treiber im Wettbewerb in Deutschland“, so Thomas Braun, Präsident der ANGA. „Für die Kunden hat der Markteintritt der Kabelnetzbetreiber in den Breitbandmarkt somit nicht nur zu sinkenden Preisen und deutlich höheren Bandbreiten geführt, sondern auch wesentlich zur Ent­wicklung innovativer Angebote beigetragen. Möglich wurde dies aber nur durch erheb­liche Investitionen in die eigenen Infrastrukturen der Kabelnetzbetreiber unseres Ver­bandes."

Obwohl der Umsatz der Deutschen Telekom in diesem Marktsegment um ein Vielfaches höher liegt als der der deutschen Kabelnetzbetreiber insgesamt, scheint sich der Erfolg der kleineren Wettbewerber auf die Positionierung der Telekom auszuwirken. Nur so ist zu erklären, dass die Deutsche Telekom verstärkt fordert, die Kabelnetzbetreiber als marktbeherrschende Unternehmen zu regulieren. Dazu Thomas Braun: „Die Deutsche Telekom sollte sich einfach diesem Wettbewerb stellen statt nach dem Regulierer zu rufen. Mit einem Marktanteil bei Breitbandinternetanschlüssen von derzeit rund 11 % sind die Kabel­netz­betreiber noch weit von einer marktbeherrschenden Stellung entfernt. Die von der ANGA vertretenen Unternehmen setzen somit weiter auf Wettbewerb durch attraktive Angebote für die Kunden im Breitbandmarkt.“



ANGA Netzbetreiber-Workshop „IPv6 – Migration jetzt!“ zeigt den Handlungsbedarf der IT-Branche auf 18. März 2011

  • IPv6 ist der Motor für mehr Wachstum
  • Das Kundenwachstum der Kabelnetzbetreiber bei Breitbandinternet macht den Einsatz von IPv6 unabdingbar
  • Eine kundenfreundliche Einführung von IPv6 erfordert die frühzeitige Migration

Köln/Berlin, 18. März 2011 – Auf großen Zuspruch stieß ein Experten-Workshop zum Thema IPv6 für Netzbetreiber, den die ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. gemeinsam mit dem Mitgliedsunternehmen Cisco Systems durchgeführt hat. Der nach­haltige Erfolg der Vermarktung von breitbandigen Internetanschlüssen über das Breit­band­kabel veranlasst die Netzbetreiber, bereits heute die Grundlagen für den Übergang zu IPv6 zu schaffen. Viele ehemalige DSL-Kunden nutzen nun die Angebote der Kabel­netz­be­treiber mit 100 MBit/s und mehr, was einen weiteren Bedarf nach öffentlichen IP-Adressen im Breit­band­kabel weckt. Zusätzlich stellen sich die Netzbetreiber auf neue Dienste und Geräte ein: Internetplattformen wie YouTube oder Google ebenso wie Smart Home-Anwendungen werden in den nächsten Jahren im Wohnumfeld verstärkt öffentliche IP-Adressen fordern.

Fred Mattig, Leiter Advanced Technologies bei Kabel Deutschland: „Kabel Deutschland hat frühzeitig ein Projekt unter Einbindung interner und externer Partner zur IPv6-Ein­führung implementiert. Dies war die richtige Entscheidung, um die Wettbewerbs­fähig­keit der Kabelnetze zu erhalten und das Kundenwachstum weiter zu fördern.“ 

Mit dem erfolgreichen DOCSIS 3.0 Roll-Out hat die Kabelbranche die Tür zu IPv6 aufgestoßen und damit auf den Vergabestopp der IPv4-Adressen durch die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) frühzeitig reagiert. Jörg Hellwig, Area Manager bei Cisco Systems: „Schon heute laufen viele Dienstleistungen unter IPv6 und der Wechsel zu IPv6 bei den Diensten hat rasant an Fahrt aufgenommen. In vielen Core-Netzwerken ist IPv6 als fester Bestandteil der Installation bereits implementiert.“

Auf dem Workshop wurden verschiedene Wege zur Migration zu IPv6 diskutiert, um die Kunden der Breitbandnetzbetreiber mit in die neue Welt des Internet zu nehmen. Ein positives Ergebnis war, dass die modernen Endkundennetze sowohl IPv6 als auch IPv4 abbilden können. Carsten Engelke, Technischer Leiter der ANGA, brachte es auf den Punkt: „Es wird bei der Migration keinen Königsweg geben, aber wer in der neuen Welt mitspielen will, benötigt IPv6. Es gilt die einfache Regel: keine Adressen, kein Netzzugang, keine Neukunden!“

Neue Entwicklungen und Geräte für die Migration zu IPv6 werden auch auf der nächsten ANGA Cable, Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit (3. bis 5. Mai 2011 in Köln, www.angacable.de), Thema der Ausstellung und des Fachkongresses sein. 

Kontakt: Carsten Engelke • Tel.: 030/240477390 • carsten.engelke(at)anga.dewww.anga.de



ANGA bewertet Kabinettsentwurf zur Novellierung desTelekommunikationsgesetzes im Wesentlichen positiv 03. März 2011

  • ANGA begrüßt generelle Ausrichtung des vorgelegten Gesetzentwurfs
  • Enge Orientierung an den europäischen Vorgaben muss im weiteren Gesetz­gebungs­prozess erhalten bleiben
  • Ziel einer flächendeckenden Breitbandversorgung muss vor allem durch markt­orientierten Infrastruktur- und Technologiewettbewerb erreicht werden
  • Bedenklich aus Sicht der Kabelnetzbetreiber ist insbesondere die Schlechter­stellung bei der Frequenzplanung

Köln/Berlin, 3. März 2011 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) begrüßt die Festschreibung der Förderung des Infrastrukturwettbewerbs im gestern vorgelegten Kabinettsentwurf zur Novellierung des Tele­kommuni­ka­tions­gesetzes. Auch im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsprozesses muss die enge Orientierung an den europäischen Vorgaben erhalten bleiben. Dies fordern die Kabelnetzbetreiber der ANGA insbesondere für die Themen Breitbandausbau und Mitnutzung der Inhaus-Verkabelung. Bei der Gestaltung der Frequenzplanung sieht die ANGA die Gefahr, dass die Belange der Kabelnetzbetreiber künftig keine hinreichende Beachtung im Verfahren mehr finden.

Um den existierenden Infrastrukturwettbewerb nicht zu gefährden, dürfen die europäischen Vorgaben bei der Neuregelung des Zugangs zur Inhaus-Verkabelung aus Sicht der Kabelnetzbetreiber keinesfalls überschritten werden. Dieser Aspekt muss auch im weiteren Verfahren die Richtschnur sein.

Beim Breitbandausbau ist das Kabel einer der wichtigsten Treiber. Mehr als 1 Mio. Haushalte in ehemals „weißen Flecken“ kommen dank internetfähiger Kabelnetze in den Genuss hoher Bandbreiten. Bis Ende 2012 können knapp zwei Drittel der deutschen Haushalte mit Bandbreiten von über 100 MBit/s versorgt werden. Der weitere Ausbau breit­bandiger Netze muss auch zukünftig auf einem funktionierenden Infrastruktur­wettbewerb sowie nachhaltigen Technologiemix beruhen. Festlegungen alleine auf den Ausbau von Glasfaser sind dabei kontraproduktiv. Eine staatliche Förderung darf lediglich in den Gegenden erfolgen, in denen ein Ausbau durch keine der verfügbaren Technologien wirtschaftlich erreicht wird. Regulatorische Eingriffe z.B. über einen Breitbanduniversaldienst oder Branchenabgaben zur Finanzierung des Breitbandausbaus in der Fläche sind aus Sicht der Kabelnetzbetreiber nicht erforderlich; sie bergen vielmehr die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen. Dazu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Die Wettbewerbsentwicklung im deutschen Tele­kommu­ni­ka­tions­markt ist eine Erfolgsgeschichte, an der die Kabelnetzbetreiber durch ihre erheblichen Investitionen in den Netzausbau wesentlichen Anteil haben. Die Mitglieder der ANGA wollen auch weiterhin dazu beitragen, dass Deutschland bei der Verfügbarkeit breitbandiger Anschlüsse eine Spitzenposition einnimmt. Ein ausgewogener Regulierungs­rahmen ist die Voraussetzung dafür.“

Ebenfalls erforderlich ist eine bessere Einbeziehung des Kabels in die Frequenzplanung, um bei der künftigen Vergabe von Frequenzen von vorneherein eine Interessenabwägung durchführen und Störungen anderer Anwendungen möglichst ausschließen zu können. Mit der vorgeschlagenen Neuregelung verliert das Kabel die bisherige Berücksichtigung im TKG als gleichwertiger Frequenznutzer – das bedeutet eine deutliche Schlechterstellung, für die es vor dem Hintergrund der langjährigen politischen Forderungen nach einem Ausbau auf 862 MHz aus Sicht der Kabelnetzbetreiber keine Rechtfertigung gibt. Da sich auch aus anderen Regelungen kein Schutz der Kabelnutzer gegen Störungen ergibt, besteht hier eine Schutzlücke, die geschlossen werden muss.



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