Pressemitteilungen

Pressemitteilung des EU-Projektes ReDeSign: Kabelnetze auf dem Weg in die Zukunft 05. Mai 2008

Europäische Kabelnetzbetreiber, Netzwerkausrüster und Forschungseinrichtungen kündigen den Start des ReDeSign-Projektes an. Im Rahmen des Projektes werden Technologien und Wege untersucht, wie hybride Glasfaser-Koax-(HFC-)Infrastrukturen zu höher skalierbaren, kosteneffektiven und zukunftssicheren Netzwerken hin entwickelt werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kabelnetzbetreiber langfristig zu sichern.

Mit dem Start des Projektes nehmen die ReDeSign-Partner eine der großen Herausforderungen des Multimedia- und Breitbandmarktes an. Kabelnetzbetreiber stellen mehr als 70 Millionen europäischen Kunden den Zugang zu Triple-Play-Diensten zur Verfügung und nehmen eine Schlüsselrolle bei der Versorgung Europas mit Breitbanddiensten ein. HFC-Netze bieten schon heute den Kunden Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 5 Gigabit pro Sekunde. Der rasant wachsende Bedarf an höherer Bandbreite für Rundfunk und IP-Dienste wie HDTV, Video-on-Demand und schnelles Internet fordert eine ständige Weiterentwicklung der Infrastruktur.

Im ReDeSign-Konsortium kooperieren die Kabelnetzbetreiber Telenet und Zon TV Cabo sowie ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber mit den Netzwerkausrüstern Alcatel-Lucent und VECTOR. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der niederländischen Forschungseinrichtung TNO und der Technischen Universität Braunschweig, die auch für die Projektkoordinierung verantwortlich ist.

ReDeSign wird die Projektarbeiten in enger Kooperation mit europäischen Kabelnetzbetreibern durchführen, die durch ein Operators Forum die Möglichkeit erhalten, aktiv auf die Projektarbeit Einfluss zu nehmen. Der Herstellerindustrie wird in Workshops Raum gegeben, den Informationsaustausch wahrzunehmen. In dem Projekt werden Standardisierungsfragen in Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen DVB und CENELEC bearbeitet. Die neue Technologie DVB-C2 und Deep-Fibre-Architekturen werden dabei eine maßgebliche Rolle einnehmen.

Die vom 27. bis 29. Mai 2008 in Köln stattfindende ANGA Cable wird Möglichkeiten bieten, sich näher über ReDeSign zu informieren.

Braunschweig/Bonn, 5. Mai 2008

ReDeSign
ist ein Forschungsprojekt im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission. Die Projektlaufzeit endet im Juni 2010.
www.ict-redesign.eu

Partnerorganisationen
Alcatel-Lucent: www.alcatel-lucent.com
ANGA: www.anga.de
Technische Universität Braunschweig: www.ifn.tu-bs.de
Telenet: www.telenet.be
TNO: www.tno.nl/cable
VECTOR: www.vector.com.pl
ZON TV Cabo: www.tvcabo.pt

Für weitere Informationen zum ReDeSign-Projekt und zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an:

Dr. Dirk Jaeger
Projektkoordinator
TU Braunschweig, IfN
Tel: +49 (0) 531 391 2484
E-mail: d.jaeger(at)tu-bs.de

Dipl.Ing.
Carsten Engelke
Technischer Direktor
ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.
Tel: +49 (0) 228 915 13 0
E-mail: carsten.engelke(at)anga.de




Kabelbranche schafft einheitliche Interessenvertretung 09. April 2008

  • Die deutschen Kabelnetzbetreiber schließen sich im ANGA-Verband zusammen
  • Die ANGA repräsentiert künftig Kabelnetzbetreiber, die rund 19 Millionen Kabel­haus­halte versorgen
  • Mitgliederversammlung beschließt Strukturänderung
  • Kabel Deutschland, Unitymedia Group und Kabel BW erstmals im Vorstand vertreten
  • ANGA-Präsident Thomas Braun: „Die Kabelbranche bündelt ihre Kräfte um ihre gemeinsamen Interessen künftig noch schlagkräftiger zu vertreten“

Bonn/Düsseldorf, 9. April 2008 – Die deutsche Kabelbranche spricht ab sofort mit einer starken Stimme: Die Mitgliederversammlung der ANGA Verband Deutscher Kabelnetz­betreiber e.V. hat heute mit großer Mehrheit eine neue Verbandsstruktur unter Ein­bindung der Unternehmen Kabel Deutschland, Unitymedia Group und Kabel Baden-Württemberg beschlossen.

Durch den Zusammenschluss entsteht ein neues Schwergewicht in der Verbands­landschaft der Medien- und Telekommunikationsbranche. ANGA-Präsident Thomas Braun: „Die Kabelbranche bündelt ihre Kräfte um ihre gemeinsamen Interessen künftig noch schlagkräftiger zu vertreten. Davon werden kleine, mittelständische und große Kabelnetzbetreiber gleicher­maßen profitieren.“

In den neuen Strukturen repräsentiert die ANGA rund 19 Millionen Kabelhaushalte auf unterschiedlichen Netzebenen. Hinzu kommen derzeit rund eine Million Haushalte mit breitbandigem Internetzugang und mehr als 700.000 Telefonkunden. In der neuen Ver­bands­­struktur werden große und mittelständische Kabelnetzbetreiber pari­tätisch im Vorstand vertreten sein.

Die Mitgliederversammlung, die heute in Düsseldorf stattfand, hat zugleich einen neuen Vorstand gewählt. Thomas Braun (Geschäftsführer KMG Hannover) wurde als Präsident bestätigt. Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden Werner Hanf (Geschäftsführer NetCologne) und Achim Martens (Geschäftsführer Martens Antennen- und Kabel­anlagen). Neuer Vizepräsident ist Dr. Adrian von Hammerstein (Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel Deutschland). In den elfköpfigen Vorstand gewählt wurden zudem Andreas Coupette (Geschäftsführer Marienfeld MultiMedia), Jens-Uwe Rehnig (Geschäftsführer Uwe Rehnig-BAK), Parm Sandhu (CEO Unitymedia Group), Markus Schmid (COO und President Tele Columbus), Jürgen Sommer (ANTEC), Herbert Strobel (Geschäftsführer ASTRO Strobel Kommunikationssysteme) und Klaus Thiemann (CEO Kabel Baden-Württemberg). Parm Sandhu wird den Vorstand auf internationaler Ebene repräsentieren. Jürgen Sommer übt zugleich weiterhin das Amt des Schatzmeisters aus.

Der Verband wird künftig über Büros in Bonn und Berlin verfügen. Die Geschäfts­führung bilden der bisherige ANGA-Geschäftsführer Dr. Peter Charissé und (ab Mai) Dr. Ralf Heublein, derzeit Geschäftsführer des Deutschen Kabelverbands.

Informationen über die ANGA:

Die ANGA vertritt die Interessen von 115 Unternehmen der deutschen Breitband­kabel­branche. Die in der ANGA zusammengeschlossenen Kabelnetzbetreiber versorgen direkt oder indirekt rund 19 der ca. 20 Millionen Kabelkunden in Deutschland.

Über Breitbandkabelnetze beziehen mehr als die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Neben einem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfüg­bar. Schon heute nutzen in Deutschland mehr als eine Million Haushalte ihren Kabel­anschluss auch als breit­bandigen Internetzugang, 700.000 auch für Telefonie. Die Kabelnetzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.



ANGA Cable erweitert Kongressprogramm: mehr Breitband, mehr Internationales, mehr Content, mehr Medienpolitik 11. März 2008

  • Strategiepanels mit Kabel Deutschland, Unitymedia, Tele Columbus, SES ASTRA, Deutsche Telekom, Arcor, NetCologne, RTL, ZDF, der Deutschen Fussball-Liga und vielen anderen
  • Internationaler Broadband Summit mit Eutelsat, HanseNet, Kabel BW, UPC Austria, Telenet Belgien und Fastweb Italien
  • Aufwertung des dritten Kongresstags: 7 Fachpanels
  • Neu: Online-Registrierung unter www.angacable.com
  • 350 Aussteller aus 29 Ländern; Neu: After Show Happy Hour am 28. Mai

Digitale TV-Plattformen, Breitband, Triple Play, Glasfasernetzwerke und IP-Services stehen im Mittelpunkt des Kongressprogramms der ANGA Cable 2008. Europas führende Fachmesse für Kabel, Breitband & Satellit findet vom 27.- 29. Mai in Köln statt.

Den Auftakt der dreitägigen Veranstaltung macht der erstklassig besetzte „Strategiegipfel“. Unter dem Titel „Netze, Plattformen und Programme: Wer regiert die digitale Fernsehwelt?“ diskutieren Spitzenvertreter der deutschen Netzbetreiber und Programmveranstalter über Geschäftsmodelle und Machtverhältnisse in den digitalen Medienmärkten. Teilnehmer sind Dr. Adrian von Hammerstein (CEO Kabel Deutschland), Parm Sandhu (CEO Unitymedia Group), Ferdinand Kayser (CEO SES ASTRA), Dr. Andreas Bereczky (Produktionsdirektor des ZDF), Jürgen Doetz (VPRT), Werner Hanf (NetCologne), Marc Schröder (Deutsche Telekom AG) und Thomas Braun für den gastgebenden Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber. Es moderiert Frank Thomsen vom stern.

Der zweite Veranstaltungstag, der „International Day“, beginnt mit einem weiteren Branchen-Highlight: Telekommunikationsmanager aus sechs Ländern diskutieren auf dem englischsprachigen „Broadband Summit“ über Marktchancen und Potenziale der verschiedenen Breitbandtechnologien. Die Keynote hält Eutelsat-CEO Giuliano Berretta. Weitere Teilnehmer sind: Thomas Hintze (CEO UPC Austria), Harald Rösch (CEO HanseNet/Alice Deutschland), Duco Sickinghe (CEO Telenet Belgien), Klaus Thiemann (CEO Kabel Baden-Württemberg), Mario Mella (CTO Fastweb Italien) und Spitzenvertreter von Alcatel-Lucent und Scientific Atlanta. Moderator ist Stuart Thomson vom Fachmagazin Cable & Satellite Europe.

Neben den beiden Gipfelveranstaltungen finden an den drei Messe- und Kongresstagen 16 weitere Fachpanels statt. ANGA-Geschäftsführer Peter Charissé: „Wir haben das Kongressprogramm erneut deutlich aufgewertet: Noch mehr Breitband, noch mehr Internationales, noch mehr Content, noch mehr Medienpolitik. Mit acht Veranstaltungen in englischer Sprache ist die ANGA Cable internationaler als je zuvor. Dabei kamen schon letztes Jahr 47% der 10.000 Fachbesucher aus dem Ausland. Wie in 2007 angekündigt, haben wir zudem die Breitband- und IP-Themen deutlich ausgebaut.“

Strategiethemen: Digitalplattformen, Content und Medienpolitik

Ein weiterer Höhepunkt ist die hochkarätig besetzte medienpolitische Diskussionsrunde mit dem Titel „Plattformen, Content und Medienvielfalt: Regulierung am Wendepunkt?“. Teilnehmer sind Prof. Dr. Dieter Dörr (KEK), Prof. Carl-Eugen Eberle (ZDF), Thomas Langheinrich (Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten), Dr. Tobias Schmid (RTL) und Dr. Christoph Clément (KDG). Es moderiert Dr. Volker Lilienthal (epd medien). Hieran schließt sich ein Panel über aktuelle Plattformkonzepte für Kabel, Breitband und Satellit mit Tele Columbus, Premiere, Eutelsat und entavio an.

Der zweite Tag greift ein besonders aktuelles Thema auf: „König Fußball als Vorbild? Content-Strategien für digitale Plattformen“. Mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) diskutieren ASTRA, RTL und der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber. Multi Play, IPTV und HDTV lauten die Strategiethemen des dritten Kongresstags.

Technikteil: Broadcast meets Unicast

Headend- und Systemlösungen für Next Generation Networks, die klassischen Broadcast mit user-spezifischem Content verbinden, stehen auf der Agenda der beiden Technik-Panels am 27. Mai. Am zweiten Tag (28. Mai) geht es um hybride Infrastrukturen sowie On Demand- und IP-basierte Breitbandlösungen für Kabel- und Glasfasernetze. Im Fokus des dritten Kongresstags mit vier Technikpanels stehen die Stichworte Content Protection, VoIP, IPTV und FTTH.

350 Aussteller aus 29 Ländern; After Show Happy Hour

An der Fachmesse ANGA Cable werden in diesem Jahr rund 350 Aussteller aus 29 Ländern teilnehmen. Die Ausstellungsfläche wird sich nochmals vergrößern. Am 28. Mai findet von 18 bis 21 Uhr erstmals eine für alle Messebesucher frei zugängliche After Show Happy Hour im Open Air Biergarten direkt neben der Messehalle statt.

Online-Registrierung: 150,- Euro für 3 Tage Kongress

Das Kongressprogramm ist online unter www.angacable.com abrufbar. Ab sofort ist auch eine Online-Registrierung für Messe und Kongress möglich. Das Kongressticket (gültig für alle drei Tage) kostet 150,- Euro. Alle Veranstaltungen werden englisch/deutsch simultan übersetzt. Ein Messeticket ohne Kongressteilnahme kostet einmalig für alle drei Tage 20,- Euro. In 2007 kamen mehr als 10.000 Fachbesucher aus 68 Ländern nach Köln gereist.

Die ANGA Cable wird vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Kooperations­partner einzelner Kongresspanels sind in diesem Jahr die Branchenvereinigungen BREKO, CTAM Europe, ECL und SCTE. Sponsoringpartner sind Alcatel-Lucent, ASTRA, Bloomberg Television, Discovery Networks Deutschland, Nagravision, QVC und Unitymedia.

Alle Details unter: www.angacable.de



ANGA freut sich über die endgültige Abschaffung des bayerischen Kabelgroschens 03. Dezember 2007

  • Bayerischer Landtag hat Änderung des Mediengesetzes verabschiedet
  • ANGA: Abschaffung ist ein Sieg der Gerechtigkeit und ein wichtiger Impuls für die Kabelbranche
  • Langjähriger Kampf des Verbandes geht erfolgreich zu Ende

Bonn, 03. Dezember 2007 – Das bayerische Teilnehmerentgelt, der sogenannte „Kabel­groschen“,  ist Geschichte. Der Bayerische Landtag hat am 27. November eine entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet.

Das Gesetz zur Änderung des Bayerischen Mediengesetzes sieht den Wegfall der Abgabenpflicht der Kabelnetzbetreiber zum Ende dieses Jahres vor. Die Förderung des lokalen Rundfunks soll ab 2008 aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Mittelfristig wird eine Finanzierung aus der allgemeinen Rundfunkgebühr angestrebt.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Mit der Abschaffung der Abgabe geht ein langer Kampf unseres Verbandes erfolgreich zu Ende. Wir freuen uns über den Sieg der Gerechtigkeit  und den wichtigen Impuls, den Bayern damit für die interaktive Zukunft der Kabelnetze gibt.“

Zum Hintergrund:
Das "Teilnehmerentgelt" ist eine öffentliche Abgabe, die nur in Bayern und nur von den Kabelnetzbetreibern erhoben wird. Sie betrug zuletzt 0,45 Euro pro Kabelhaushalt und Monat. Die ANGA hat in den vergangenen zehn Jahren eine Vielzahl von gerichtlichen Auseinandersetzungen gegen die einseitige Abgabenpflicht unterstützt – zuletzt auch die Verfassungs­beschwerde, die zur Feststellung der Verfassungs­widrigkeit durch das Bundes­verfassungsgericht geführt hat. Im Rahmen der dadurch notwendig gewordenen Reform­überlegungen hat sie erneut gefordert, die Abgabe durch eine technologie­neutrale Finan­zierung aus Steuermitteln oder der Rundfunk­gebühr zu ersetzen. Dieses Ziel wird durch die Novelle vollumfänglich erreicht.

 _________________________________

Den Beschluss des Bayerischen Landtags mit der maßgeblichen Streichung der Art. 33 Absätze 3-7 des Bayerischen Mediengesetzes (siehe dort Ziffer 13c) finden Sie hier: http://www.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP15/Drucksachen/Folgedrucksachen/0000006500/0000006680.pdf

EU-Kommission untersagt DVB-T-Förderung in NRW - Subventionskritik der ANGA erneut bestätigt 24. Oktober 2007

  • Pläne zur Bezuschussung der TV-Sender für DVB-T in Nordrhein-Westfalen gestoppt
  • EU-Kommission: Verstoß gegen europäisches Beihilferecht
  • ANGA-Präsident Braun: Mahnung zu technologieneutraler Medienpolitik - auch beim Handy-TV

Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) hat die heute von der Europäischen Kommission verkündete Ablehnung der Förderpläne für das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in Nordrhein-Westfalen nachdrücklich begrüßt.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Die Entscheidung der EU-Kommission ist eine wichtige Mahnung zu fairen Wettbewerbsbedingungen im fortschreitenden Digitalisierungsprozess. Die einseitige Subventionierung von DVB-T ist und bleibt rechtswidrig. Unser Eintreten für eine technologieneutrale Medienpolitik wurde erneut bestätigt. Die EU-Kommission hat nochmals klargestellt, dass der Staat zwar die Digitalisierung fördern, dabei aber nicht einzelne Übertragungswege bevorzugen darf. Das muss auch für das neue Handy-TV (DVB-H) gelten. Nach dem zweiten Ordnungsruf aus Brüssel sollte endgültig klar sein: Neue Fernsehübertragungswege dürfen nicht durch die Landesmedienanstalten protegiert werden, sondern müssen sich wie Kabel und Satellit durch Leistung im Wettbewerb um die Zuschauer durchsetzen."

Im November 2005 hatte die EU-Kommission nach einer Beihilfebeschwerde der ANGA bereits die Subventionierung von DVB-T in Berlin-Brandenburg für rechtswidrig erklärt und die Rückforderung aller an die Programmveranstalter ausgezahlten Zuschüsse angeordnet. Im Anschluss an dieses Verfahren wurde die beihilferechtliche Überprüfung der Förderpläne für NRW aufgenommen. Die ANGA hat die Förderabsichten der Landesmedienanstalten von Beginn an als wettbewerbsverzerrend kritisiert und die EU-Behörde bei ihren Untersuchungen unterstützt.

Hier die Original-Pressemitteilung der EU-Kommission:




ANGA wehrt sich gegen Verdoppelung der Urheberrechtsabgaben: Fernsehsender müssen künftig Einspeiseentgelte zahlen 04. September 2007

  • Programmveranstalter sollen auch die Kabelverbreitung durch kleine und mittelgroße Netzbetreiber angemessen vergüten
  • Verband will Diskriminierung des Mittelstands nicht länger hinnehmen
  • Reaktion auf Verdoppelung der Urheberrechtsvergütungen
  • Kritik am Gesetzgeber: Interessen der Netzbetreiber und Kabelkunden vernachlässigt
  • Entschließung der ANGA-Mitgliederversammlung vom 4. September

Die ANGA, der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber, wird sich mit allen Mitteln gegen die drohende Verdoppelung der Urheberrechtsabgaben für Kabelfernsehen zur Wehr setzen. Dies hat die Mitgliederversammlung am 4. September in Mainz beschlossen.

Die GEMA plant gemeinsam mit anderen Verwertungsgesellschaften und zahlreichen Fernseh- und Radiosendern - darunter ARD und ZDF - die Veröffentlichung eines neuen Abgabentarifs in Höhe von rund 8 % der Kabelgebühren. Das wäre mehr als eine Verdoppelung der bisher von den Netzbetreibern zu zahlenden Vergütungen. Auch die aktuellen Vergütungstarife der VG Media, der Verwertungsgesellschaft der Privatsender ProSiebenSat1 und RTL, sehen mehr als das Doppelte der zuletzt vereinbarten Zahlungen vor.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Die Zeche für den Gebührenhunger der Sender und Verwertungsgesellschaften haben letztlich die Kabelkunden zu zahlen. Wir werden uns den exorbitanten Mehrforderungen mit allen Kräften widersetzen."

Die Netzbetreiber der ANGA werden durch die Programmveranstalter und Verwertungsgesellschaften in zweifacher Weise benachteiligt. Erstens: Nur der Kabelempfang wird mit gesonderten Urheberrechtsabgaben belegt, der Satellitenempfang und DVB-T dagegen nicht. Zweitens: Die Betreiber der Satelliten- und DVB-T-Netze - und auch die drei größten Kabelunternehmen - erhalten von den Fernseh- und Radiosendern ganz erhebliche Entgelte für den Signaltransport. An die kleineren Kabelnetzbetreiber zahlen ARD, ZDF, ProSieben, Sat.1 und RTL dagegen keinen Cent, obwohl sie für die Sender genau die gleiche Transportdienstleistung erbringen.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Wir werden diese Diskriminierung nicht länger hinnehmen und alle rechtlichen Mittel ausschöpfen. Die Sender müssen unseren Netzbetreibern für den Signaltransport die gleichen Einspeiseentgelte anbieten, die sie an die drei großen Kabelkonzerne zahlen. Mit dem erneuten Draufsatteln bei den Urheberrechtsforderungen ist unsere Schmerzgrenze überschritten."

Scharfe Kritik verdient auch der Gesetzgeber, der im Rahmen der jüngsten Novelle des Urheberrechts die Interessen der Netzbetreiber erneut übergangen hat. Obwohl die Ungerechtigkeit der einseitigen Belastung der Kabelnetzbetreiber kaum noch bestritten wird, hat der Bundestag die Modernisierung der Vorschriften zur Kabelweitersendung erneut vertagt und damit auf die lange Bank geschoben.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Bei der Medienpolitik genießen die Interessen der Programmveranstalter und Rechteinhaber offenbar pauschal Vorrang. Wenn man betrachtet, was die Kabelbranche gerade in den letzten Jahren im Hinblick auf Netzausbau, Digitalisierung und neue Dienste wie Breitbandinternet und Kabeltelefonie für den Standort Deutschland geleistet hat, ist das schlicht skandalös. Die Fernsehveranstalter werden von der Politik protegiert, obwohl sie große Teile ihrer Umsätze an die US-Studios weiterreichen. Wir investieren Jahr für Jahr Hunderte Millionen Euro in bleibende Infrastrukturwerte, bekommen dafür aber nicht die geringste gesetzgeberische Unterstützung."



Rundfunkstaatsvertrag: ANGA fordert Kurskorrektur 26. Juli 2007

Neue Plattformregulierung erweist sich als Irrweg: Medienpolitik muss sich auf ihre Kernaufgaben besinnen

Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) hat sich anlässlich der Anhörung zur Novelle des Rundfunkstaatsvertrags nachdrücklich gegen eine einheitliche, undifferenzierte Regulierung von Netzbetreibern und sogenannten „Plattformanbietern“ ausgesprochen und eine grundlegende Kurskorrektur der Medienpolitik gefordert.

Die Novellierungsvorschläge der Länder belegen erneut, wie weit sich die deutsche Medienpolitik von ihren eigentlichen Aufgaben entfernt hat. Statt sich den brennenden Fragen der Programmqualität und Medienkonzentration anzunehmen, ergeht sich die Novelle in kleinteiligen Zuständigkeits- und Verfahrensvorschriften. Die Medienpolitik ist auf dem besten Weg, ihre der Vielfalt verpflichtete Gestaltungsaufgabe vollends der Gremienbürokratie und partikularen Standortinteressen unterzuordnen.

Die vorgelegten Regulierungsvorschläge für sogenannte „Plattformen“ folgen undifferenziert dem Zerrbild vom übermächtigen Netzbetreiber, der die etablierten Programmveranstalter zugunsten eigener Programmaktivitäten aus den Netzen drängt. Das war und ist nicht realistisch. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte, dann dürfte er mit dem grandiosen Scheitern des Fußballsenders arena nachhaltig erbracht sein.

Das misslungene Projekt arena, das bei allen Zweifelsfragen auch der Versuch war, dem PayTV-Platzhirschen erstmals einen echten Wettbewerber gegenüberzustellen, offenbart aber zugleich ein folgenschweres Defizit der Digitalregulierung: Für das Scheitern des Newcomers gibt es sicherlich viele Gründe. Bekanntlich sind aber gerade die Abonnementzahlen bei den Satellitenkunden besonders enttäuschend gewesen. Hier hatte Premiere dem ungeliebten Wettbewerber besonders hartnäckig den Zugriff auf die im Markt befindliche Population von Set-Top-Boxen verwehrt. Wenn man diese Zusammenhänge betrachtet, erscheint es geradezu grotesk, dass die Vorschriften zur Gewährleistung der sogenannten „Zugangsfreiheit“ (§ 53) schon im bisherigen Rundfunkstaatsvertrag nicht auch Programmveranstalter, sondern nur die Netzbetreiber verpflichteten - und dies offenbar auch im Rahmen der jetzigen Novelle so bleiben soll. Dabei hat der Fall arena doch  eine einfache Erkenntnis bestätigt: Ohne Zugriff auf die existierende Boxenpopulation von Premiere kann PayTV über Kabel oder Satellit keinen Erfolg haben. Dies zu regeln und zugleich ähnlichen Fehlentwicklungen bei neuen Endgerätegenerationen (auch für IPTV!) vorzubeugen, wäre die eigentliche Herausforderung der „Plattformregulierung“.

Noch handelt es sich lediglich um Entwurfstexte. Noch können die Länder den Beweis erbringen, dass es ihnen nicht vorrangig darum geht, „ihre“ jeweils ansässigen Sender aus standortpolitischen Interessen zu protegieren, sondern dass sie ihre eigentliche Aufgabe ernst nehmen: Eine Aufsicht nicht „für“ sondern vor allem „über“ die Veranstalter.

Dann könnte sich die Rundfunkkommission der Länder etwa der Frage zuwenden, ob es sich tatsächlich medienpolitisch rechtfertigen lässt, wenn sich eine ganze Hand voll Spartensender, die eigentlich als Musik-, Sport- oder Unterhaltungsprogramm firmieren, allabendlich in Quiz- oder „Call In“-Sender wandeln, die zwar inhaltlich völlig anspruchslos und eintönig sind, sich aber dennoch nicht selten eines hoheitlich bestätigten Must Carry-Status erfreuen.

Auch könnte dann ohne Denkverbote geprüft werden, ob nicht zunehmend die Gefahr besteht, dass die etablierten Sender ihrerseits ihre mediale Marktmacht missbrauchen. Das „Boxenmonopol“ von Premiere wurde schon genannt. Die Gefahr kann aber auch von exklusiven Programmrechten ausgehen. Natürlich haben die Programmanbieter grundsätzlich ein starkes Interesse, möglichst auf allen Wegen verbreitet zu werden. Die Privatsender werden bekanntlich aber zu­nehmend von kurzfristigen Renditeinteressen bestimmt. Deshalb muss man sich bewusst sein: Wenn ein einzelner Netzbetreiber Exklusivität besonders vergütet, wird der Programmveranstalter zunehmend bereit sein, Reichweitenverluste in Kauf zu nehmen. Beispiele aus dem benachbarten Ausland zeigen deutlich: Inhalte und Programmmarken werden zunehmend auch zum wirtschaftlichen Machtinstrument. Auch in Deutschland spüren viele Netzbetreiber heute schon die Marktmacht der etablierten Programmveranstalter und erhalten die Programme zu wesentlich schlechteren Konditionen als ihre größeren Wettbewerber. Dies schlägt ab einem bestimmten Grad auch auf die Programmversorgung der betroffenen Fernsehhaushalte durch.

Diese und viele andere naheliegenden Aspekte sucht man in den Regulierungsvorschlägen leider vergeblich. Von dem Willen zu einer vorausschauenden „positiven Ordnung“, auf die das Bundesverfassungsgericht die Rundfunkgesetzgeber verpflichtet hat, ist derzeit wenig zu sehen.

Zum Hintergrund:

Die Länder haben einen Entwurf eines 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrags zur Anhörung gestellt, nach dem sogar kleine mittelständische Netzbetreiber einer weitreichenden „Plattformregulierung“ unterworfen werden. In ihrer Stellungnahme (abrufbar unter www.anga.de) hat sich die ANGA dagegen ausgesprochen und für eine abgestufte Regulierung plädiert, die eindeutig zwischen dem bloßen Netzbetrieb und den eigentlichen Plattformfunktionen unterscheidet. Wichtig ist dabei, dass die Vorgaben für Plattformen - anders als bisher - künftig auch für digitale Plattformen der Privatsender gelten. Zum Schutz des Missbrauchs von Inhaltemonopolen bedarf es zudem einer „Must Offer“-Verpflichtung der Programm­veranstalter. 

ANGA begrüßt Konsens im Bayerischen Landtag zur Abschaffung des Kabelgroschens 04. Juli 2007

  • Reform der Finanzierung des bayerischen Lokalfunks ab 2008
  • Erste Lesung im Bayerischen Landtag zeigt Einigkeit
  • ANGA: „Gebot der Gerechtigkeit und der Effizienz"
  • Langjähriger Kampf des Verbandes geht erfolgreich dem Ende zu

Das bayerische Teilnehmerentgelt, der sogenannte „Kabelgroschen", steht kurz vor der endgültigen Abschaffung. In der heutigen Plenarsitzung des Bayerischen Landtags haben sich die Vertreter der CSU- und der SPD-Fraktion in erster Lesung einhellig für den von der Staatsregierung vorgelegten Gesetzesentwurf ausgesprochen.

Der Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Mediengesetzes sieht die bedingungslose Abschaffung der Abgabe zum Ende dieses Jahres vor. Die Förderung des lokalen Rundfunks soll ab 2008 aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Ab 2010 wird eine Gebührenfinanzierung angestrebt.

Die ANGA, die gerade in Bayern eine Vielzahl von mittelständischen Kabelunternehmen vertritt, hatte die Reformpläne der Bayerischen Staatsregierung schon im Vorfeld nachdrücklich begrüßt. ANGA-Hauptgeschäftsführer Peter Charissé: „Staatsminister Eberhard Sinner hat in der heutigen Landtagssitzung zu Recht darauf hingewiesen, dass das Teilnehmerentgelt - weil es einseitig die Kabelnetzbetreiber und ihre Kunden belastet - „wettbewerbsschädlich" ist und auf der anderen Seite die zur Finanzierung aus dem Staatshaushalt notwendigen Mittel sehr überschaubar sind. Dies resultiert auch aus dem Wegfall des erheblichen Aufwands für das Inkasso der Abgabe. Der Systemwechsel ist zugleich ein Gebot der Gerechtigkeit als auch der Effizienz."

In der heutigen Landtagsdebatte haben für die CSU-Fraktion Hans Gerhard Stockinger und für die SPD-Fraktion Hans Joachim Werner übereinstimmend die Zustimmung zu dem Gesetzesentwurf signalisiert. Die zweite Lesung im Parlament ist nach der Sommerpause vorgesehen.

Das bayerische Teilnehmerentgelt ist eine öffentliche Abgabe, die nur in Bayern und nur von den Kabelnetzbetreibern erhoben wird. Sie beträgt derzeit 0,45 Euro pro Kabelhaushalt und Monat. Die ANGA hat in den vergangenen zehn Jahren eine Vielzahl von gerichtlichen Auseinandersetzungen gegen die einseitige Abgabenpflicht unterstützt – zuletzt auch die Verfassungsbeschwerde, die im Oktober 2005 zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit durch das Bundesverfassungsgericht geführt hat. Im Rahmen der dadurch notwendig gewordenen Reformüberlegungen hat sie erneut gefordert, die Abgabe durch eine technologieneutrale Finanzierung aus Steuermitteln oder der Rundfunkgebühr zu ersetzen. Dieses Ziel wird durch die Novelle vollumfänglich erreicht.



ANGA Cable schließt mit Rekordzahlen und wird 2008 zur Breitbandmesse 25. Mai 2007

  • Erneuter Besucherzuwachs stärkt Position als führende Branchenmesse in Europa.
  • Glasfasertechnik und steigende Bandbreiten beflügeln Nachfrage nach Triple Play.
  • Aussteller begrüßen neuen Messenamen "Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit".
  • Termin für 2008: 27. bis 29. Mai in Köln


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Mit einem neuerlichen Besucherrekord ist heute in Köln die 9. ANGA Cable zu Ende gegangen. Insgesamt nahmen erstmals mehr als 10.000 Fachbesucher an der Kongressmesse für Kabel, Satellit und Multimedia teil. Damit hat die ANGA Cable die Vorjahreszahlen sowohl auf der Besucher- als auch auf der Ausstellerseite erneut übertroffen.

367 Anbieter aus 31 Ländern präsentierten sich auf über 20.000 qm Brutto-Ausstellungsfläche. Im Vorjahr waren es 308 Aussteller bei 9.400 Besuchern. Neben der spürbaren Investitionsbereitschaft der deutschen Kabelnetzbetreiber trug auch der hohe Anteil internationaler Besucher zu einer durchweg positiven Stimmung bei. Der messebegleitende Fachkongress ANGA Cable Convention verzeichnete dieses Jahr erstmals über 1.200 Teilnehmer und eine deutlich gestiegene Präsenz von Programmveranstaltern und Vertretern der Medienpolitik.

„Die vergangenen drei Tage haben ein klares, positives Signal in den Markt gegeben,“ erklärte Thomas Braun, Präsident der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber. „Die Netzbetreiber geben jetzt richtig Gas. Dem Netzausbau folgen fast täglich wachsende Bandbreiten und Produktbündel. Wir wollen die Zahl unserer Triple-Play-Kunden bis nächstes Jahr vervielfachen.“

Herbert Strobel, Vorsitzender des Fachverbandes Satellit & Kabel im ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) zeigte sich stellvertretend für die Aussteller mit dem Messeverlauf hoch zufrieden und begrüßte die Aufwertung des Begriffs „Breitband“ im Messenamen: „Angesichts des Siegeszugs des Triple Play und der Konvergenz der Netztechnologien ist die neue Namensgebung konsequent und trägt dazu bei, der Messe langfristig ihre Spitzenposition zu sichern.“

Top-Themen der diesjährigen Veranstaltung waren Technik und Strategien für erfolgreiche Triple-Play-Angebote, darunter der neue Kabelinternet-Standard DOCSIS 3.0 für bis über 100 MBit/s und hybride Plattformlösungen zur Kombination von DVB- und IP-Diensten.

Die nächste ANGA Cable findet vom 27. bis 29. Mai 2008 wieder in Köln statt.

Für weitere Informationen: www.angacable.de

Fotoauswahl in Druckqualität hier:



ANGA-Initiative zur Triple Play-Vermarktung im Kabel: Kooperationsangebot an die NE-3-Betreiber 18. Mai 2007

  • Verbandsinitiative zur Kooperation zwischen den Netzebenen 3 und 4
  • Gesprächsangebot an Kabel Deutschland, Unity Media und Kabel BW
  • Ziel: Rahmenverträge zur gemeinsamen Vermarktung von Triple Play-Diensten
  • Netzebene 4 fordert faire Kooperationsangebote

Die ANGA Verband Deutscher Kabelnetz­betreiber e.V. hat den regionalen Kabelgesellschaften der sogenannten Netzebene 3 Verhandlungen über Kooperationsverträge zur Vermarktung von interaktiven Diensten wie Breitbandinternet und Telefonie angeboten. Anlass sind die neuerlichen Kontroversen über die Zusammenarbeit zwischen den Betreibern der unterschiedlichen Netzebenen.

ANGA-Präsident Thomas Braun: "Bisher liegen unserem Verband von den großen NE 3-Betreibern keinerlei Kooperationsangebote zur Vermarktung von Breitbandinternet und Telefondiensten vor. Das macht manche öffentliche Klage über Mängel in der Zusammenarbeit zwischen den Netzebenen für uns unverständlich."

Die ANGA hat in dieser Woche Kabel Deutschland, Unity Media (ish und iesy) sowie Kabel Baden-Württemberg angeschrieben und um Termin- und Vertragsvorschläge zur Verhandlung von Kooperationsvereinbarungen gebeten. ANGA-Präsident Thomas Braun: "Die Kooperations­vor­schläge müssen vollwertige Wiederverkäufermodelle umfassen, die dem hohen Investitions­aufwand auf der Netzebene 4 Rechnung tragen. Ein faires Angebot muss berück­sichtigen, dass auf die Betreiber der Netzebene 4 bis zu 90 % der gesamten Netzaufrüstungs­kosten entfallen. Diese Vorleistung haben sie in vielen Netzen bereits lange vor der Moder­nisierung der Netzebene 3 erbracht."



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