Seite weiterleiten










Zahl der Internet- und Telefonkunden im Kabel steigt auf Rekordniveau

03. März 2009
  • Steigerung der Kabel-Internetkunden auf 1,85 Mio., Zahl der Telefonkunden wächst auf 1,5 Mio.
  • Annähernde Verdopplung des Kabel-Internet- und Telefoniemarktes innerhalb eines Jahres
  • Mit 100 MBit/s pro Haushalt ist das Breitbandkabel bestens für zukünftige Anforderungen gerüstet
  • Kabelnetzbetreiber planen in 2009 mit über 700 Mio. Euro erneut ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau ihrer Netze zu investieren

VerbandMesseNews & InfoPresse
PressemitteilungenWir über unsAnsprechpartnerPresseverteiler
Pressemitteilung

03-03-2009
Zahl der Internet- und Telefonkunden im Kabel steigt auf Rekordniveau

    Steigerung der Kabel-Internetkunden auf 1,85 Mio., Zahl der Telefonkunden wächst auf 1,5 Mio. 
    Annähernde Verdopplung des Kabel-Internet- und Telefoniemarktes innerhalb eines Jahres 
    Mit 100 MBit/s pro Haushalt ist das Breitbandkabel bestens für zukünftige Anforderungen gerüstet 
    Kabelnetzbetreiber planen in 2009 mit über 700 Mio. Euro erneut ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau ihrer Netze zu investieren


Bonn/Berlin, 3. März 2009 – Die deutschen Kabelnetzbetreiber konnten im Jahr 2008 ein besonders dynamisches Kundenwachstum im Internet- und Telefoniegeschäft ver­zeich­nen. So stieg die Zahl der Kabel-Internetkunden bis zum 31. Dezember 2008 auf 1,85 Mio. an, was einer Steigerung um 87 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ende 2007 lag die Zahl der Internetkunden noch bei 0,99 Mio. Auch im Telefoniegeschäft verbuchte das Kabel Rekordzuwächse. Mit einer Steigerung um 90 % haben sich die Telefonkunden innerhalb eines Jahres von 790.000 auf 1,5 Mio. zum Jahresende 2008 erhöht. Damit haben die Kabelnetzbetreiber im Verlauf des vergangenen Jahres die Anzahl ihrer Internet- und Telefonkunden fast verdoppelt. Entgegen dem allgemein zu beobachtenden verlangsamten Wachstum bei Breitbandanschlüssen, entwickeln sich Kabelnetzbetreiber weiterhin überproportional und vergrößern ihren Marktanteil in diesem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld. Neben Kunden, die sich erstmals für einen Breitbandanschluss ent­schei­den, gewinnen die Kabelnetzbetreiber auch zunehmend DSL-Wechselkunden, die einen Internet- und Telefonanschluss über das Breitbandkabel wählen.

Diese positive Entwicklung lässt sich einerseits auf die Preis-/Leistungs­führer­schaft des Kabels bei Triple Play-Angeboten aus Fernsehen, Internet und Telefon zurückführen. Insbesondere entscheidend ist jedoch die hohe Verlässlichkeit und Bandbreite des Kabels. Mit bis zu 32 MBit/s sind über das Kabel in vielen Regionen höhere Bandbreiten als die über DSL üblichen 16 MBit/s verfügbar. Ebenfalls bietet das Kabel heute vielen Haushalten ohne DSL-Anschluss einen breitbandigen Internet-Zugang. Der im Laufe dieses Jahres sukzessiv einzuführende Standard zur Übertragung von Daten über TV-Kabelnetze DOCSIS 3.0 kann Bandbreiten von über 100 MBit/s pro Haushalt liefern. Dies ist in Telefonnetzen nur bei einem Glasfaserausbau bis ans Gebäude möglich. Die Kabelnetzbetreiber begrüßen daher auch das Ziel der Bundesregierung, 75 % aller Haus­halte bis 2014 den Zugang zu Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s pro Haushalt bereitzustellen. Gerade Kabelnetze sind aufgrund der verfügbaren Kapazitäten für solche Bandbreiten in besonderer Weise geeignet. 

„Möglich ist dies insbesondere durch die konsequente Investitionsstrategie der Kabel­netz­betreiber über viele Jahre hinweg“, betont Thomas Braun, Präsident der ANGA Verband Deutscher Kabelnetz­be­trei­ber. „Mit 750 Mio. Euro in 2008 und geplanten über 700 Mio. Euro in diesem Jahr investieren die Kabelnetzbetreiber ca. 30 % ihres Umsatzes in den Ausbau und die Aufrüstung ihrer Netze. Dadurch sichern wir langfristig die Verlässlichkeit, gute Netzqualität und hohen Bandbreiten im Kabel. Somit sind unsere Netze hervorragend für die zukünftigen TV- und Kommu­ni­ka­tions­an­for­de­rungen gerüstet.“



Suche


Suche

12. - 14. Juni 2018 | Köln Zur Website

Ansprechpartner


Jenny Friedsam
Leitung Presse und PR
Telefon: 0221 / 390 900-0
Telefax: 0221 / 390 900-99
E-Mail: jenny.friedsam(at)anga.de