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Digitale Nutzung im Kabel steigt weiter

06. September 2016
  • Digitalquote im Kabel steigt um 10 Prozentpunkte auf jetzt 82,1 Prozent
  • Wachsende Attraktivität von Abrufdiensten wird die Nachfrage nach hohen Bandbreiten im Kabel weiter treiben
  • Änderungen im Urheberrecht sind erforderlich, um zeit- und ortsunabhängiges Fernsehen zu ermöglichen und so die Nachfrage nach individualisiertem TV-Konsum zu befriedigen


Köln/Berlin, 6. September 2016 – Die Nutzung digitaler Angebote im Kabelfernsehen ist erneut deutlich gestiegen: Nach dem heute veröffentlichten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten liegt die Digitalnutzungsquote im Kabel jetzt bei 82,1 Prozent, das sind 10 Prozentpunkte mehr als 2015. ANGA-Präsident Thomas Braun kommentiert das positive Ergebnis: „Unsere digitalen Angebote haben auch dieses Jahr wieder viele Kunden davon überzeugt, auf den digitalen Empfang umzusteigen. Diese Entwicklung bestätigt unsere Prognose aus dem letzten Jahr, wonach spätestens Ende 2018 eine Digitalquote von deutlich über 90 Prozent erreicht sein wird. Damit wäre die von den Marktbeteiligten vielfach als Voraussetzung diskutierte Akzeptanzschwelle für eine Abschaltung übertroffen.“

Die Nutzung von Abrufdiensten ist nach Aussage der Landesmedienanstalten ebenfalls deutlich gestiegen. Bei jüngeren Nutzern liegen sie bereits gleichauf mit klassischem TV. Aber auch die anderen Altersgruppen haben nachgezogen. Für Kabelnetzbetreiber ergibt sich daraus zum einen eine weiter wachsende Nachfrage nach schnellen Breitbandanschlüssen. Zum anderen sieht der Verband Handlungsbedarf für die Politik. „Der Digitalisierungsbericht belegt eindrucksvoll das steigende Interesse an individualisiertem TV-Konsum. Umso wichtiger ist es, im Urheberrecht endlich die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass zeit- und ortsunabhängiges Fernsehen auch in Deutschland marktfähig wird,“ so Thomas Braun.



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Jenny Friedsam
Leitung Presse und PR
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