Pressemitteilungen

ANGA fordert Umdenken in der Förderpolitik 26. Juni 2015

Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung des Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau fordert der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ein Umdenken in der Förderpolitik.

  • Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber sieht Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen bei Fortschreibung der derzeitigen Förderpraxis
  • Nachhaltiger Ausbau muss im Fokus einer sinnvollen Förderpolitik stehen
  • Geplantes Breitband-Förderprogramm des Bundes darf nicht zu Re-Monopolisierung der Netze führen
  • Grad der Überbauung existierender Netze muss in die Bewertung von Förderanträgen einfließen


Köln/Berlin, 26. Juni 2015 – Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung des Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau fordert der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ein Umdenken in der Förderpolitik. ANGA-Präsident Thomas Braun betont, dass öffentliche Förderung immer das Risiko von Wettbewerbsverzerrungen birgt: „Nach den Erfahrungen unserer Mitglieder gibt es immer wieder Überbauungen von Kabelnetzen in Fördergebieten. Das muss in dem neuen Förderprogramm des Bundes besser gelöst werden.“

Dem Grundsatz nach müsste eine Überbauung existierender NGA-Netze durch geförderten Ausbau ausgeschlossen sein, weil ansonsten privatwirtschaftlich getätigte Investitionen entwertet und Anreize zum weiteren Ausbau reduziert würden. Die Praxis zeigt allerdings, dass das nicht immer gewährleistet werden kann. Dann sollte aber der Grad der voraussichtlichen Überbauung zumindest in die Abwägung im Rahmen der Bewertung von Förderanträgen einfließen.

Solange der Fokus darauf liegt, das für 2018 gesetzte 50 MBit/s-Ziel möglichst schnell und billig zu erreichen, erhalten Angebote zur Aufrüstung bestehender DSL-Netze mithilfe von VDSL und künftig sogar Vectoring regelmäßig den Zuschlag. Vectoring ist aber eine Brückentechnologie, die den Bandbreitenbedarf nur kurzzeitig deckt und den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser im Ergebnis verzögert und verteuert. „Sinnvolle Förderpolitik muss Wert auf nachhaltigen Ausbau mit Glasfaser legen statt auf die Förderung von Übergangslösungen“, so Thomas Braun. „Dann könnten sich auch die Kabelnetzbetreiber stärker am geförderten Ausbau beteiligen. Eine Re-Monopolisierung der Netze darf nicht das Resultat der Breitbandförderung sein.“



ANGA setzt auf Einstellung des analogen Kabelfernsehens bis Ende 2018 09. Juni 2015

Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) erwartet, dass spätestens zum Ende des Jahres 2018 die Voraussetzungen für die Einstellung der analogen Fernsehverbreitung in den deutschen Kabelnetzen vorliegen. Nahezu alle rund 17 Millionen Kabelfernsehkunden würden dann das stetig wachsende digitale Programmangebot nutzen.

    • Verband der Kabelnetzbetreiber prognostiziert wachsende Akzeptanz der digitalen TV-Nutzung

    • Voraussetzungen für Einstellung der analogen Programmverbreitung liegen bis 2018 vor

    • Analogkunden können mühelos auf Digitalempfang mit vielfältigerem Programmangebot und besserer Bildqualität wechseln


    Köln/Berlin, den 9. Juni 2015
    – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) erwartet, dass spätestens zum Ende des Jahres 2018 die Voraussetzungen für die Einstellung der analogen Fernsehverbreitung in den deutschen Kabelnetzen vorliegen. Nahezu alle rund 17 Millionen Kabelfernsehkunden würden dann das stetig wachsende digitale Programmangebot nutzen. Über Satellit und terrestrische Antennen sind bereits seit einigen Jahren keine analogen Fernsehprogramme mehr zu empfangen. Fernsehen über DSL-Anschlüsse (IPTV) ist ebenfalls ausschließlich digital.

    Grundlage der Prognose der führenden Interessenvertretung der deutschen Breitbandkabelbranche ist die Annahme, dass spätestens im Jahr 2018 bundesweit die zwischen Netzbetreibern, Programmveranstaltern, Medienpolitik und Wohnungswirtschaft seit vielen Jahren diskutierten Voraussetzungen für die Einstellung der analogen Verbreitung gegeben sein werden. Dazu zählt insbesondere eine ausreichend hohe Akzeptanzrate für das digitale Kabelfernsehen, das in allen deutschen Kabelnetzen verbreitet wird und den Kabelkunden mit in der Regel über 200 Programmen eine vielfach größere Programmvielfalt bei besserer Bildqualität bietet.

    Zum Ende des Jahres 2014 nutzen mehr als 70 Prozent der Kabelkunden digitale Fernsehprogramme. Das entspricht einem Zuwachs von über 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei annähernd gleichbleibenden Zuwächsen wäre im Jahr 2018 mit einer Digitalquote von deutlich über 90 Prozent zu rechnen. Damit wäre die von den Marktbeteiligten vielfach als Voraussetzung diskutierte Akzeptanzschwelle für eine Abschaltung übertroffen. Hinzu kommt, dass viele der noch analog nutzenden Kabelhaushalte bereits über ein digitaltaugliches Empfangsgerät verfügen. Diese Kundengruppe muss im Falle einer analogen Abschaltung keinerlei zusätzliche Investitionen tätigen. Nach den Angaben der Landesmedienanstalten trifft dies auf etwa die Hälfte der heute noch analog nutzenden Kabelhaushalte zu.

    Das digitale Basisangebot, das in der Regel die Anzahl analoger Programme deutlich übersteigt, ist über die deutschen Kabelnetze unverschlüsselt und gegenüber dem Analogempfang ohne Zusatzentgelte nutzbar. Das macht den Wechsel auf den digitalen Empfang besonders leicht. Durch die Einstellung der analogen Verbreitung werden umfangreiche Übertragungskapazitäten frei, die zum Vorteil der Kabelkunden und Programmveranstalter für zusätzliche digitale Fernsehprogramme in hochauflösender Bildqualität (HDTV) und noch schnelleres Breitbandinternet genutzt werden können. Kabelkunden, die bislang nur analoge Programme nutzen, müssen, wenn ihr Fernsehgerät bereits für digitalen Kabelempfang (DVB-C) geeignet ist, dieses lediglich auf Digitalempfang umstellen oder einen Sendersuchlauf durchführen. Nur wenn das Fernsehgerät sehr alt und noch nicht digitaltauglich ist, z.B. bei Röhrenfernsehern, ist eine Neuanschaffung oder aber ein zusätzliches Empfangsgerät (Set-Top-Box) erforderlich. Entsprechende Set-Top-Boxen werden bei vielen Netzbetreibern ohne Aufpreis als Bestandteil des Kabelanschlusses oder günstig zur Miete angeboten und sind auch im Handel erhältlich.

    Der Verband hat über den Zeithorizont für das Ende der analogen Verbreitung in den letzten Monaten intensive Gespräche mit Marktpartnern und Behörden geführt. ANGA-Präsident Thomas Braun: „Alles spricht dafür, dass die Voraussetzungen für einen reibungslosen Umstieg bis Ende 2018 vorliegen. Schon heute können Kabelkunden mühelos zum in jeder Hinsicht besseren digitalen Empfang wechseln. Vielen Kunden, die noch analog schauen, ist das nur nicht bewusst“.




ANGA sieht Licht und Schatten bei der Digitalstrategie der EU-Kommission 07. Mai 2015

  • Verband der Kabelnetzbetreiber begrüßt Initiative der EU-Kommission zur Verwirklichung des digitalen Binnenmarkts, sieht aber auch wettbewerbspolitische Risiken 
  • Eine Harmonisierung des Urheberrechts darf nicht vor allem globalen Online-Anbietern nutzen
  • Der Zugang der Netzbetreiber zu Inhalten muss erleichtert werden, um Wettbewerbsnachteile in neuen digitalen Märkten  auszuschließen
  • Neue Belastungen für Netzbetreiber z.B. durch erweiterte Auflagen im Bereich des Universaldiensts oder Prüfpflichten für potenziell illegale Inhalte sind zu vermeiden
  • Leitbild im Telekommunikationssektor muss auch künftig der Infrastrukturwettbewerb sein

Köln/Berlin, 7. Mai 2015 – Anlässlich der Veröffentlichung der Strategie der EU-Kommission für einen Digitalen Binnenmarkt für Europa begrüßt die ANGA die Initiative der Kommission. Dabei weist sie zugleich auf standort- und wettbewerbspolitische Risiken hin. Angesichts der Konvergenz der Märkte ist es grundsätzlich richtig, den künftigen Regulierungsrahmen ganzheitlich zu betrachten und ein Level Playing Field für europäische Unternehmen zu schaffen, das sich nicht auf einzelne Politikfelder wie Urheber-, Medien- oder Telekommunikationsrecht beschränkt. ANGA-Präsident Thomas Braun betont jedoch, dass eine Harmonisierung, insbesondere beim Urheberrecht, nicht primär globalen Online-Anbietern nutzen darf: „Wenn die Harmonisierung des Rechtsrahmens am Ende doch wieder vor allem Amazon, Apple und Google für eine europaweit einheitliche Vermarktung ihrer Produkte nutzt, geht der Schuss nach hinten los.“

Zu den urheberrechtlichen Rahmenbedingungen hat der Verband – nicht zuletzt mit Blick auf die in der Praxis besonders wichtige Kabel- und Satellitenrichtlinie – konkrete Forderungen. Sie müssen erfüllt werden, damit die Netzbetreiber, die mit ihren Investitionen in Breitbandnetze die Grundlage für neue Medienmärkte schaffen, gegenüber reinen Online-Anbietern wettbewerbsfähig bleiben. Im Vordergrund steht dabei ein leichterer Zugang zu Lizenzrechten der Sendeunternehmen und Verwertungsgesellschaften.

Kritisch bewertet die ANGA Pläne der EU-Kommission für neue Belastungen der Netzbetreiber im Telekommunikations- und Telemedienrecht. Thomas Braun: „Eine Erweiterung der Universaldienstverpflichtungen der Netzbetreiber würde private Investoren abschrecken. Das verhindert den weiteren Netzausbau, statt ihn zu fördern. Auch zusätzliche Prüfpflichten der Netzbetreiber im Hinblick auf potenziell illegale Inhalte im Netz sind abzulehnen; die bisher in der E-Commerce-Richtlinie enthaltene Regelung hat sich bewährt und sollte beibehalten werden.“

Die Kabelnetzbetreiber sind mit einer Abdeckung von gut zwei Dritteln der deutschen Haushalte der wesentliche Infrastrukturwettbewerber im deutschen Markt. Sie sind damit Treiber von Investitionen der gesamten Branche. „Das Erfolgsmodell des Infrastrukturwettbewerbs muss Leitbild für den TK-Sektor bleiben,“ so Thomas Braun. „Wir vermissen in der Mitteilung ein klares Bekenntnis der EU-Kommission, dass die Förderung des Infrastrukturwettbewerbs auch künftig zentrales Element der TK-Regulierung sein wird.“



Umsetzung der Digitalen Agenda erfordert investitionsfreundliche Regulierung 26. März 2015

  • Gut zwei Drittel der deutschen Haushalte haben Zugang zu schnellem Internet via Kabel
  • Kabelnetzbetreiber melden weiter steigende Kundenzahlen bei Breitbandinternet und Pay TV
  • Klarer Trend zu hohen Bandbreiten: Ca. 35 Prozent der Kunden nutzen 50 MBit/s oder mehr
  • Weitere Investitionen erfordern eine investitionsfreundliche Regulierung statt immer neuer Belastungen – auf deutscher wie auf europäischer Ebene


Köln/Berlin, 26. März 2015 – Die deutschen Kabelnetzbetreiber können mittlerweile gut zwei Drittel der deutschen Haushalte mit schnellem Internet versorgen. „Das Kabel bleibt die mit Abstand am weitesten verfügbare Technologie für High Speed Internet und damit  auch der wesentliche Treiber für den Ausbau insgesamt“, sagte Thomas Braun, Präsident der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. Gleichzeitig warnte er davor, die Investitionskraft der Branche durch immer neue Belastungen zu schwächen: „Neue, zusätzliche Abgaben für Kabelnetzbetreiber zur Förderung des deutschen Films beispielsweise gehen in die falsche Richtung. Vielmehr ist auch künftig darauf zu achten, regulatorische Eingriffe möglichst zu vermeiden und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Nur so lässt sich die Refinanzierbarkeit von Infrastrukturinvestitionen durch private Anbieter sicherstellen.“

Nicht nur der Marktanteil des Kabels am Breitbandmarkt, sondern auch die Nachfrage nach hohen Bandbreiten ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Mittlerweile buchen ca. 35 Prozent der Kunden Bandbreiten von 50 MBit/s oder mehr; das ist eine Steigerung um 5,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Im TV-Markt melden die Kabelnetzbetreiber ein wachsendes Interesse an Pay TV-Angeboten: Seit Ende 2013 sind die Nutzerzahlen um ca. 12 Prozent gestiegen. Die Zahl der Kabel TV-Kunden insgesamt ist stabil geblieben.

„An der Schnittstelle von Netzen und Inhalten ist die Kabelbranche gut positioniert, um den heutigen und zukünftigen Medienkonsum zu befriedigen“, betonte Thomas Braun bei der Vorstellung der Branchenzahlen gestern in Berlin. „Wir setzen darauf, dass auch die europäische Politik dies weiter unterstützt, wenn in diesem Jahr wesentliche Reformen z.B. im Urheberrecht oder bei den audiovisuellen Mediendiensten anstehen.“

Die veröffentlichten Branchenzahlen stehen in den Faktenblättern zu den Themen Breitband und TV auf der Webseite www.anga.de zum Download zur Verfügung.



IPTV und DVB-C: ANGA präsentiert das Beste aus beiden Welten 12. Februar 2015

Klassisches Kabelfernsehen (DVB-C) und IPTV lassen sich immer besser ergänzen, sowohl in hybriden Kabel- als auch in reinen Glasfasernetzen. Diesen Eindruck erhielten über 100 Branchenexperten, die gestern auf einem Preview-Workshop der Fachmesse ANGA COM miteinander diskutierten.

  • Workshop mit ARRIS, AVM, EWE TEL, M7 Deutschland, Ocilion, Samsung, Unitymedia KabelBW, Zattoo und 100 Branchenexperten
  • Kabelfernsehen und IPTV ergänzen sich perfekt – in Kabel- und in reinen Glasfasernetzen
  • Hybride DVB-/IPTV-Endgeräte ermöglichen effiziente Multiscreen-Angebote
  • Neue Erlösquellen durch zeitversetzte TV-Dienste (Replay TV)
  • Ausblick auf die Kongressmesse ANGA COM vom 9. bis 11 Juni 2015


Köln, 12. Februar 2015 ­ Klassisches Kabelfernsehen (DVB-C) und IPTV lassen sich immer besser ergänzen, sowohl in hybriden Kabel- als auch in reinen Glasfasernetzen. Diesen Eindruck erhielten über 100 Branchenexperten, die gestern auf einem Preview-Workshop der Fachmesse ANGA COM in Frankfurt am Main miteinander diskutierten.

Jürgen Magull, M7 Deutschland, der mit einem Überblick über die Entwicklung der Fernsehnutzung den Auftakt machte, belegte mit aktuellen Marktzahlen, dass die TV-Nutzung über Tablets und Smart Phones rasant an Bedeutung gewonnen hat. Diesem Trend müssten auch kleinere Kabelanbieter und Stadtnetzbetreiber  Rechnung tragen. IPTV sei nicht nur eine Alternative als First Screen-Angebot, sondern könne auch hervorragend DVB-C ergänzen, um die sogenannten Second Screens zu bedienen.

Daniel Hesselbarth, Unitymedia KabelBW, präsentierte den aktuellen Stand der Horizon-Plattform, die neben DVB-C auch IP-Dienste umfasst. Mit dem IP-Produkt Horizon Go wird den Kunden eine grenzenlose Unterwegs-Nutzung geboten. Verstärkt in den Blick nehme man zudem Multiroom-Lösungen. Besonders wichtig sei bei aller Art von Videodiensten die Quality of Service. Die Messlatte seien hier nach wie vor die etablierten DVB-C-Angebote des klassischen Kabelfernsehens. Dieses Niveau müssten auch IPTV-Dienste erreichen, wenn sie sich erfolgreich am Markt etablieren wollen.

Gernot Jaeger, Zattoo, stellte die B2B-Strategie des bekannten OTT-Anbieters vor. Kabel- und Stadtnetzbetreibern biete man White Label-Angebote sowohl für den First Screen als auch als Second Screen-Ergänzung eines etablierten Fernsehangebotes an. Die Netzbetreiber könnten dadurch von der langjährigen IPTV-Erfahrung von Zattoo in einem wettbewerbsintensiven Endkundenmarkt profitieren.

Hans Kühberger, Ocilion, betonte im Zusammenhang mit IPTV besonders die Marktchancen, die sich für Kabelnetzbetreiber aus netzseitigem, zeitversetztem Fernsehen ergäben. Die Erfahrungen mit sogenannten Replay-Angeboten in der Schweiz zeigten, dass damit neue Erlösquellen für die gesamte Bezugskette entstehen. Die Einführung der neuen Angebote habe dort durch eine Steigerung der Attraktivität des Kabelempfangs zu einer spürbaren Erhöhung auch der regulären Kabel-TV-Umsätze geführt, von der über Lizenzentgelte letztlich auch die Fernsehveranstalter und Verwertungsgesellschaften profitierten. Diese sollten ihre abwartende Haltung in Deutschland daher auch im eigenen Interesse schnellstmöglich aufgeben.

Heiner Meyer, EWE TEL, erläuterte den TV-Ansatz des regionalen Netzbetreibers EWE TEL, der mit Fernsehen im klassischen Kabelstandard („LWL TV“) über Glasfasernetze (FTTH) und IPTV über DSL-Anschlüsse verschiedene Technologien in einem Unternehmen verbindet. DSL-Kunden können dabei zwischen Online-TV über PCs und der TV App für Tablets und Smart Phones wählen.

Thorsten Kraus, Samsung, stellte die neusten Trends bei Endgeräten für IPTV vor. Mit der Direct2TV-Technologie stünde inzwischen auch eine Lösung ohne Set-Top-Box und SmartCard zur Verfügung.

Tim Kroll, AVM, erläuterte wie mit der jüngsten Endgerätegeneration von AVM für Kabelkunden DVB-C-Signale in IP-Streams umgewandelt werden können, um dann über WiFi mehrere Endgeräte mit Fernsehprogrammen zu versorgen. AVM setze dabei auf eine enge Abstimmung mit den jeweiligen Kabelunternehmen.

Cornel Ciocirlan, ARRIS, erläuterte wie im Zuge der Einführung von DOCSIS 3.1 das Spektrum in den Kabelnetzen effizient für IPTV genutzt werden könne. Dadurch wüchsen High Speed Data und Video over IP mit modernen Apps noch enger zusammen. Damit öffne sich zugleich eine Option zu All-IP.

Carsten Engelke, ANGA, fasste den Verlauf des Workshops zusammen: „IPTV gewinnt bei der TV-Versorgung rasant an Bedeutung. Dies zeigte auch das große Interesse an dem ANGA COM-Workshop. Bei der Einführung von IPTV neben den vorhandenen DVB-C-Diensten darf die Quality of Experience bei den Endkunden nicht leiden. Konzepte mit Unicast- und Multicast-Lösungen müssen vor der Einführung genau betrachtet werden, damit der Dienst wirtschaftlich erfolgreich implementiert werden kann. Der Trend zu All-IP mit DOCSIS 3.1 schreitet klar voran. Die Kabelnetze sind hier optimal aufgestellt.“

Die Diskussion wird auf der ANGA COM – Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit – vom 9. bis 11. Juni 2015 in Köln fortgesetzt. Es liegen bereits mehr als 350 Ausstelleranmeldungen vor. Die ANGA COM wird von einer Tochtergesellschaft des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) ausgerichtet und seit vielen Jahren vom ZVEI-Fachverband Satellit & Kabel unterstützt. Zu den Kooperationspartnern zählen: BITKOM e.V., BREKO e.V., BUGLAS e.V., Deutsche TV-Plattform e.V., DVB, FTTH Council Europe, Kölner Forschungsstelle für Medienrecht,  SCTE – The Society for Broadband Professionals, Society of Cable Telecommunications Engineers, VATM e.V., VPRT e.V. und WKÖ. Sponsoringpartner der Veranstaltung sind Alcatel-Lucent, ASTRA Deutschland, AVM, NAGRA, QVC, Sky Deutschland und Unitymedia KabelBW (www.angacom.de).



Netzallianz Digitales Deutschland: ANGA fordert Fokus auf Infrastrukturwettbewerb 14. Januar 2015

  • Treffen der Netzallianz Digitales Deutschland mit EU-Kommissar Oettinger
  • ANGA fordert investitionsfreundliche Rahmenbedingungen für Netzbetreiber und deutlichen Fokus auf den Infrastrukturwettbewerb
  • ANGA begrüßt die Bündelung der Zuständigkeitsbereiche Telekommunikation, Medien und Urheberrecht bei EU-Kommissar Oettinger

Köln/Berlin, 14. Januar 2015 – Anlässlich des Treffens der Netzallianz Digitales Deutschland mit EU-Kommissar Oettinger am 14. Januar fordert der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) einen deutlichen Fokus auf den Infrastrukturwettbewerb. Dazu ANGA-Präsident Thomas Braun: „Wir brauchen Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass die Unternehmen auch künftig in den Netzausbau investieren können. Das muss bei der Reform des europäischen Regulierungsrahmens für die Telekommunikation klare Priorität haben. Das heißt auch, dass die Förderung von Investitionen in eigene Netze Vorrang haben muss vor neuen Zugangsansprüchen.“ 

Positiv bewertet die ANGA die Bündelung von Zuständigkeiten im Bereich von Kommissar Oettinger. Thomas Braun: „Die Konvergenz der Märkte stellt Regulierer vor ganz neue Herausforderungen, insofern ist es gut, wenn jetzt bei der EU-Kommission eine Generaldirektion für Telekommunikation, Medien und Urheberrecht zuständig ist. Die ANGA fordert seit langem eine Modernisierung des Urheberrechts; die neue Zuständigkeitsverteilung gibt die Möglichkeit, die Belange der Netzbetreiber angemessen zu berücksichtigen. Handlungsbedarf besteht vor allem in Bezug auf die schwache Rechtsposition der Infrastrukturanbieter: Neue, zeitversetzte TV-Funktionalitäten gewinnen durch das Zusammenwachsen von klassischem Fernsehen und Online rasant an Bedeutung. Die dafür erforderlichen Urheberrechte und Lizenzen müssen Netzbetreiber schnell, unbürokratisch und zu fairen Kosten erwerben können. Das ist durch den geltenden Rechtsrahmen und die zersplitterte Struktur der beteiligten Rechteinhaber bislang nicht gewährleistet.“



ANGA: Kursbuch Netzausbau ist wichtiger Schritt auf dem Weg zu flächendeckend verfügbarem und leistungsfähigem Internet 07. Oktober 2014

  • Netzallianz Digitales Deutschland verabschiedet heute Kursbuch Netzausbau
  • Teilnehmer betonen Notwendigkeit einer Breitbandstrategie für die Gigabit-Gesellschaft
  • ANGA begrüßt das einhellige Votum der Netzallianz für Dienste auf Basis von Qualitätsmerkmalen
  • ANGA fordert: Arbeit am Kursbuch fortsetzen, gemeinsam Hochgeschwindigkeitsstrategie erarbeiten, Breitbandförderung fair ausgestalten

Köln/Berlin, 7. Oktober 2014 – Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) gehört zu den Unterzeichnern des heute veröffentlichten Kursbuchs Netzausbau. Im Kursbuch haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die Bundesnetzagentur und Akteure der Breitbandbranche Prinzipien und Maßnahmen vereinbart, die den Breitbandausbau in Deutschland vorantreiben sollen.

Wesentliches Ziel des Kursbuchs ist es, bis 2018 die Versorgung aller Haushalte mit Bandbreiten von 50 Mbit/s herbeizuführen. Erstmals bekennt sich die Netzallianz auch dazu, die notwendigen Grundlagen für eine künftige Internetversorgung im Gigabit-Bereich zu legen. Hierzu ANGA-Präsident Thomas Braun: „Anschlüsse mit 50 Mbit/s stellen bald nur noch die Grundversorgung sicher. Wir freuen uns, dass die Mitglieder der Netzallianz erkannt haben, dass der Ausbau höherer Bandbreiten erforderlich ist und dieses Thema angegangen wird.“

Die ANGA begrüßt außerdem die einhellige Forderung der Netzallianz, Netzbetreibern innovative Dienste auf Basis von Qualitätsmerkmalen zu ermöglichen. Thomas Braun: „Der weitere Breitbandausbau bedarf einer fairen Verteilung der Wertschöpfung zwischen Dienste- und Inhalteanbietern einerseits und Netzbetreibern andererseits. Die Netzallianz macht sich für Geschäftsmodelle stark, die weitere Investitionen in den Netzausbau sichern.“

Die Arbeit am Kursbuch soll fortgesetzt werden. Notwendig ist aus Sicht der ANGA vor allem die weitere Ausformung der Hochgeschwindigkeitsstrategie für den Netzausbau. Hier dürfe es nicht bei einer Willensbekundung bleiben, so Braun.

Diskussionsbedarf besteht für den Verband beim Thema Breitbandförderung. Es gelte, die im Kursbuch postulierte Technologieneutralität im Förderungsregime auch faktisch herbeizuführen. Außerdem fordert die ANGA, näher zu bestimmen, wie der im Kursbuch geforderte Schutz vor subventioniertem Überbau bestehender NGA-Netze praktisch sichergestellt werden kann.



ANGA-Mitgliederversammlung: Verbindung von Breitband und Medien bleibt im Fokus 24. September 2014

      • 40 Jahre ANGA – Verband ist heute die Branchenvertretung für alle Unternehmen an der Schnittstelle von Netzen und Inhalten

      • ANGA sieht sich für Zusammenwachsen von Rundfunk und Internet gut gerüstet

      • Mitgliederversammlung wählt Vorstand für die Dauer von zwei Jahren

      • Thomas Braun zum Präsidenten der ANGA wiedergewählt

      • Vizepräsidenten Dr. Manuel Cubero, Jens-Uwe Rehnig und Bernd Thielk

Köln/Berlin, 24. September 2014 – Als Vertretung der Unternehmen an der Schnittstelle von Breitbandnetzen und Medieninhalten sieht sich der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) für die Zukunft inhaltlich wie personell gut aufgestellt.

Dies bestätigte ANGA-Präsident Thomas Braun anlässlich der Mitgliederversammlung und des 40-jährigen Bestehens des Verbands: „Das große Medieninteresse an Online-Videodiensten zeigt, welche Bedeutung das Zusammenwachsen von Rundfunk und Internet mittlerweile hat. Unsere Unternehmen bieten mit schnellem Breitbandinternet und erstklassigen Kabel TV-Angeboten das Beste aus beiden Welten.“ Gleichzeitig ergeben sich aus der Konvergenz neue Herausforderungen für die Kabelbranche. Thomas Braun: „Wir beobachten derzeit das Entstehen eines europäischen Telekommunikationsmarkts, den Markteintritt internetbasierter Video-Anbieter sowie eine wachsende Macht der Verwertungsgesellschaften und Programmveranstalter. Dank langjähriger Expertise rund um die Themen Medien und Breitband sind wir prädestiniert, auch in der konvergenten Medienwelt die Interessen unserer Mitglieder tatkräftig zu vertreten.“

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung in Düsseldorf wurde der Vorstand des Verbandes für zwei Jahre gewählt. Die Mitglieder haben dabei weitgehend auf Beständigkeit gesetzt: So wurden Thomas Braun als Präsident sowie Jens-Uwe Rehnig (Rehnig BAK Kabel­fern­sehen für Deutschland) und Bernd Thielk (willy.tel) als Vizepräsidenten im Amt bestätigt. Neu zum Vizepräsidenten gewählt wurde das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Manuel Cubero (Kabel Deutschland). Andreas Coupette (MMKS), Lutz Schüler (Unitymedia KabelBW), Jürgen Sommer (ANTEC), Herbert Strobel (ASTRO Strobel Kommu­ni­kations­systeme) und Theo Weirich (wilhelm.tel) wählte die Mitgliederversammlung erneut zu Vorstandsmitgliedern; Stefan Beberweil (Tele Columbus) und Dr. Wolf Osthaus (Unitymedia KabelBW) kommen neu hinzu. Thomas Braun: „Der ANGA-Vorstand freut sich über die Anerkennung und Bestätigung seiner Arbeit. Wir bedanken uns bei allen Mitgliedsunternehmen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.“

In diesem Rahmen feierte die ANGA auch ihr 40-jähriges Bestehen. 1974 von fünf Mitgliedern aus dem Bereich Antennenbau und -betrieb gegründet, hat die ANGA heute 190 Mitglieder, darunter kleine und große Netzbetreiber ebenso wie Hersteller. Mit wachsender Mitgliederzahl hat sich der Verband zu einer branchenweiten Interessenvereinigung entwickelt.

Kabelfernsehen baut Marktführung bei HDTV aus: Mehr als 3 Millionen Kunden für private HD-Angebote 09. September 2014

      • Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten: Digitale TV-Nutzung in den Kabelnetzen steigt um 7 Prozentpunkte auf 62,9 Prozent

      • Trendwende im Wettbewerb der Übertragungswege: Kabelfernsehen gewinnt an Reichweite

      • Mehr als 3 Millionen Kabelkunden empfangen die Privatsender in HD-Qualität

      • ANGA-Präsident Thomas Braun: „Fernsehsender und Rechteinhaber müssen bei technischen Restriktionen und Vergütungsforderungen Maß halten“


Köln/Berlin, 9. September 2014
– Die Akzeptanz digitaler Fernsehangebote in den Kabelnetzen ist erneut deutlich gewachsen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten hervor: Im Juni 2014 nutzten 62,9 % der deutschen Kabel-TV-Haushalte digitale Fernsehprogramme. Dies entspricht einem Wachstum von 7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders erfolgreich hat sich die Vermarktung von HDTV im Kabel entwickelt. Die Kabelunternehmen verzeichneten zur Jahresmitte mehr als 3 Millionen Abonnenten, die auch die HD-Programme der werbefinanzierten Privatsender empfangen. Zum Vergleich: Beim Satellitendirektempfang belief sich die zum 30. Juni veröffentlichte Zahl von zahlenden Kunden für das HD-Paket mit den privaten FreeTV-Sendern bei fast gleicher technischer Reichweite auf 1.543.404 (weitere rund 1,3 Millionen waren noch in der kostenlosen Testphase).

Insgesamt empfangen nach den Zahlen des Digitalisierungsberichts 17,85 Millionen Haushalte ihre Fernsehprogramme über einen Kabelanschluss. Damit ist der Kabelbranche eine Trendwende gelungen: Erstmals seit mehreren Jahren ist die Zahl der Kabelfernsehanschlüsse nicht mehr gefallen, sondern hat leicht zugelegt.

Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Das rasante Wachstum der HD-Kunden belegt eindrucksvoll die Vermarktungskraft der Kabelnetzbetreiber beim digitalen Fernsehen. Dadurch wird auch die Digitalquote insgesamt beständig steigen. Die vollständige Umstellung auf Digitalempfang kann aber nur erfolgreich sein, wenn die Fernsehsender und Rechteinhaber bei den technischen Restriktionen und Vergütungsforderungen an das klassische Fernsehen Maß halten und die Medienpolitik den passenden Rechtsrahmen setzt. Das gilt besonders in Zeiten, in denen der Wettbewerb mit online-basierten Unterhaltungsangeboten tagtäglich zunimmt.“

Europäisches Parlament vergibt Chance zur ausgewogenen Regulierung der Netzneutralität 03. April 2014

Das Europäische Parlament hat mit dem heute verabschiedeten Verordnungsentwurf für einen Digitalen Binnenmarkt die Gelegenheit versäumt, eine praxistaugliche und ausgewogene Regulierung der Netzneutralität zu schaffen.

  • Das Europäische Parlament verabschiedete am 3. März in erster Lesung einen Verordnungsentwurf zur ‚Vollendung des Digitalen Binnenmarkts‘
  • ANGA sieht erheblichen Diskussionsbedarf beim Regulierungsansatz für Netzneutralität und qualitätsgesicherte Dienste
  • Entscheidung des Parlaments positiv, beim Thema Verbraucherschutz den nationalen Besonderheiten der TK-Märkte Rechnung zu tragen
  • Weiterer Änderungsbedarf beim Kundenschutz bezüglich der Vorgaben zu Transparenz, Kündigungsfristen und Anbieterwechsel

Köln/Berlin, 3. März 2014 – Das Europäische Parlament hat mit dem heute verabschiedeten Verordnungsentwurf für einen Digitalen Binnenmarkt die Gelegenheit versäumt, eine praxistaugliche und ausgewogene Regulierung der Netzneutralität zu schaffen.

Der Verordnungsentwurf sieht zwar vor, dass es TK-Netzbetreibern freistehen soll, Endkunden qualitätsgesicherte Spezialdienste – etwa für Videokon¬ferenzen oder Gesundheitsdienste – anzubieten. Gleichzeitig hat das Europäische Parlament jedoch zahlreiche Restriktionen eingefügt, die das Angebot solcher Dienste in der Praxis erheblich erschweren würden. So ist zum einen unklar, ob TK-Netzbetreiber überhaupt entsprechende Vereinbarungen mit Inhalteanbietern abschließen dürfen. Zum anderen sollen Spezialdienste künftig nur über logisch getrennte Kapazität in den Netzen erbracht werden. Das erfordert wiederum ein Vorhalten von Kapazität, die sonstigen Anwendungen nicht zur Verfügung steht. Hierzu Dr. Andrea Huber, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Notwendig ist eine praxistaugliche Ausgestaltung der Regeln, um Netzneutralität zu garantieren und gleichzeitig die Entwicklung qualitätsgesicherter Dienste zu ermöglichen. Nur so können die nachhaltige Wertschöpfung in den Netzen gesichert und innovative Dienste gefördert werden.“

Positiv zu bewerten ist aus Sicht der Kabelnetzbetreiber, dass das Europäische Parlament  den Kundenschutz im TK-Markt lieber in einer nationalstaatlich auszugestaltenden Richtlinie bearbeiten möchte. Die Kommission hatte in ihrem Entwurf vom September 2013 eine europaweit unmittelbar gültige Verordnung mit dezidierten Vorgaben für Unternehmen und Regulierungsbehörden vorgesehen. In einer Richtlinie kann den Besonderheiten der nationalen TK-Märkte besser Rechnung getragen werden.

Insgesamt besteht aber auch beim Thema Kundenschutz noch erheblicher Diskussionsbedarf. Hierzu Dr. Huber: „Die im Entwurf enthaltenden Vorgaben zu Transparenz, Kündigungsfristen und Anbieterwechsel sind aufgrund existierender Vorgaben in Deutschland unnötig und führen ausschließlich zu Mehrbelastungen für die Netzbetreiber und ihre Kunden.“ Die ANGA wird sich auch nach der Europawahl intensiv an der weiteren Diskussion zum Verordnungsentwurf beteiligen.



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Jenny Friedsam
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E-Mail: jenny.friedsam(at)anga.de

7.-9. Juni 2016 | Köln Zur Website