Pressemitteilungen

Kabelfernsehen baut Marktführung bei HDTV aus: Mehr als 3 Millionen Kunden für private HD-Angebote 09. September 2014

      • Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten: Digitale TV-Nutzung in den Kabelnetzen steigt um 7 Prozentpunkte auf 62,9 Prozent

      • Trendwende im Wettbewerb der Übertragungswege: Kabelfernsehen gewinnt an Reichweite

      • Mehr als 3 Millionen Kabelkunden empfangen die Privatsender in HD-Qualität

      • ANGA-Präsident Thomas Braun: „Fernsehsender und Rechteinhaber müssen bei technischen Restriktionen und Vergütungsforderungen Maß halten“


Köln/Berlin, 9. September 2014
– Die Akzeptanz digitaler Fernsehangebote in den Kabelnetzen ist erneut deutlich gewachsen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten hervor: Im Juni 2014 nutzten 62,9 % der deutschen Kabel-TV-Haushalte digitale Fernsehprogramme. Dies entspricht einem Wachstum von 7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders erfolgreich hat sich die Vermarktung von HDTV im Kabel entwickelt. Die Kabelunternehmen verzeichneten zur Jahresmitte mehr als 3 Millionen Abonnenten, die auch die HD-Programme der werbefinanzierten Privatsender empfangen. Zum Vergleich: Beim Satellitendirektempfang belief sich die zum 30. Juni veröffentlichte Zahl von zahlenden Kunden für das HD-Paket mit den privaten FreeTV-Sendern bei fast gleicher technischer Reichweite auf 1.543.404 (weitere rund 1,3 Millionen waren noch in der kostenlosen Testphase).

Insgesamt empfangen nach den Zahlen des Digitalisierungsberichts 17,85 Millionen Haushalte ihre Fernsehprogramme über einen Kabelanschluss. Damit ist der Kabelbranche eine Trendwende gelungen: Erstmals seit mehreren Jahren ist die Zahl der Kabelfernsehanschlüsse nicht mehr gefallen, sondern hat leicht zugelegt.

Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Das rasante Wachstum der HD-Kunden belegt eindrucksvoll die Vermarktungskraft der Kabelnetzbetreiber beim digitalen Fernsehen. Dadurch wird auch die Digitalquote insgesamt beständig steigen. Die vollständige Umstellung auf Digitalempfang kann aber nur erfolgreich sein, wenn die Fernsehsender und Rechteinhaber bei den technischen Restriktionen und Vergütungsforderungen an das klassische Fernsehen Maß halten und die Medienpolitik den passenden Rechtsrahmen setzt. Das gilt besonders in Zeiten, in denen der Wettbewerb mit online-basierten Unterhaltungsangeboten tagtäglich zunimmt.“

Europäisches Parlament vergibt Chance zur ausgewogenen Regulierung der Netzneutralität 03. April 2014

Das Europäische Parlament hat mit dem heute verabschiedeten Verordnungsentwurf für einen Digitalen Binnenmarkt die Gelegenheit versäumt, eine praxistaugliche und ausgewogene Regulierung der Netzneutralität zu schaffen.

  • Das Europäische Parlament verabschiedete am 3. März in erster Lesung einen Verordnungsentwurf zur ‚Vollendung des Digitalen Binnenmarkts‘
  • ANGA sieht erheblichen Diskussionsbedarf beim Regulierungsansatz für Netzneutralität und qualitätsgesicherte Dienste
  • Entscheidung des Parlaments positiv, beim Thema Verbraucherschutz den nationalen Besonderheiten der TK-Märkte Rechnung zu tragen
  • Weiterer Änderungsbedarf beim Kundenschutz bezüglich der Vorgaben zu Transparenz, Kündigungsfristen und Anbieterwechsel

Köln/Berlin, 3. März 2014 – Das Europäische Parlament hat mit dem heute verabschiedeten Verordnungsentwurf für einen Digitalen Binnenmarkt die Gelegenheit versäumt, eine praxistaugliche und ausgewogene Regulierung der Netzneutralität zu schaffen.

Der Verordnungsentwurf sieht zwar vor, dass es TK-Netzbetreibern freistehen soll, Endkunden qualitätsgesicherte Spezialdienste – etwa für Videokon¬ferenzen oder Gesundheitsdienste – anzubieten. Gleichzeitig hat das Europäische Parlament jedoch zahlreiche Restriktionen eingefügt, die das Angebot solcher Dienste in der Praxis erheblich erschweren würden. So ist zum einen unklar, ob TK-Netzbetreiber überhaupt entsprechende Vereinbarungen mit Inhalteanbietern abschließen dürfen. Zum anderen sollen Spezialdienste künftig nur über logisch getrennte Kapazität in den Netzen erbracht werden. Das erfordert wiederum ein Vorhalten von Kapazität, die sonstigen Anwendungen nicht zur Verfügung steht. Hierzu Dr. Andrea Huber, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Notwendig ist eine praxistaugliche Ausgestaltung der Regeln, um Netzneutralität zu garantieren und gleichzeitig die Entwicklung qualitätsgesicherter Dienste zu ermöglichen. Nur so können die nachhaltige Wertschöpfung in den Netzen gesichert und innovative Dienste gefördert werden.“

Positiv zu bewerten ist aus Sicht der Kabelnetzbetreiber, dass das Europäische Parlament  den Kundenschutz im TK-Markt lieber in einer nationalstaatlich auszugestaltenden Richtlinie bearbeiten möchte. Die Kommission hatte in ihrem Entwurf vom September 2013 eine europaweit unmittelbar gültige Verordnung mit dezidierten Vorgaben für Unternehmen und Regulierungsbehörden vorgesehen. In einer Richtlinie kann den Besonderheiten der nationalen TK-Märkte besser Rechnung getragen werden.

Insgesamt besteht aber auch beim Thema Kundenschutz noch erheblicher Diskussionsbedarf. Hierzu Dr. Huber: „Die im Entwurf enthaltenden Vorgaben zu Transparenz, Kündigungsfristen und Anbieterwechsel sind aufgrund existierender Vorgaben in Deutschland unnötig und führen ausschließlich zu Mehrbelastungen für die Netzbetreiber und ihre Kunden.“ Die ANGA wird sich auch nach der Europawahl intensiv an der weiteren Diskussion zum Verordnungsentwurf beteiligen.



CeBIT: ANGA begrüßt branchenübergreifende Verbändeerklärungen zur intelligenten Haus- und Heimvernetzung 10. März 2014

  • ANGA begrüßt Überreichung zweier Verbändeerklärungen zur intelligenten Haus- und Heimvernetzung an Staatssekretärin Brigitte Zypries am 10. März auf der CeBIT
  • Erklärungen sind wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg des Connected Home und für kabelgebundenes Hochgeschwindigkeitsinternet im Gigabitbereich
  • Kongressmesse ANGA COM mit Thementag Connected Home am 22. Mai

Köln/Berlin, 10. März 2014 – Einheitliche Standards, Interoperabilität und eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur sind unerlässlich für die Etablierung des Connected Home im Massenmarkt. Daher unterstützt der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) zwei Verbändeerklärungen zur intelligenten Haus- und Heimvernetzung, die auf der CeBIT heute an Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, überreicht werden.

Kern der „Gemeinsamen Erklärung zur zeitgemäßen informationstechnischen Infrastruktur in Neubau und bei Kernsanierung“ ist die Nutzung von fachgerecht verlegten Leerrohren sowie Hausverkabelungssystemen, die eine ausreichende Datenbandbreite für die Bedürfnisse der „Gigabit-Gesellschaft“ bereitstellen. Dabei stehen Koaxialkabel- und Glasfasernetze im Fokus. Die „Gemeinsame Erklärung zur intelligenten Heimvernetzung“ zielt auf die zukünftige Entwicklung interoperabler Standards für vernetzte Gebäude.

Beide Erklärungen sind Ergebnis eines Dialogs von Wohnungswirtschaft, Netzbetreibern, Elektroindustrie und Handwerk unter Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie drücken das Interesse aller Beteiligten aus, die Grundlagen für den Erfolg des Connected Home und ein leistungsfähiges Internet bis in jede Wohnung zu schaffen.

Das Potenzial der intelligenten Gebäudevernetzung haben die Kabelnetzbetreiber frühzeitig erkannt. Hierzu ANGA-Präsident Thomas Braun: „Heimvernetzung ist für die Kabelnetzbetreiber ein wichtiger Wachstumsmarkt, in dem wir mit unserem Hochgeschwindigkeitsnetz, den gewachsenen Beziehungen zur Wohnungswirtschaft und der Erfahrung bei der Errichtung, dem Betrieb und der Instandhaltung komplexer Breitbandnetze punkten können.“

Im Rahmen der Kongressmesse ANGA COM (20. bis 22. Mai 2014 in Köln) wird das Connected Home Gegenstand eines Thementages sein, der am dritten Veranstaltungstag in Kooperation mit dem BITKOM e.V. stattfinden wird. Journalisten können sich hier akkreditieren: www.angacom.de/journalisten/akkreditierung.html.



Netzallianz: Kabelbranche fordert politischen Rückenwind für Netzbetreiber 06. März 2014

  • Anlässlich des Auftakttreffens der Netzallianz Digitales Deutschland am 7. März fordert die ANGA Rückenwind von der Breitband- und Medienpolitik.
  • Investitionsfreundliche Rahmenbedingungen statt neuer Belastungen und Abgaben für Netzbetreiber
  • Benachteiligung der Infrastruktur im Verhältnis zu den Inhalteanbietern gefährdet die Wertschöpfung in den Netzen
  • Die stark wachsende Nachfrage nach High-Speed Anschlüssen belegt den Stellenwert der besonders leistungsfähigen Breitbandkabelnetze

Köln/Berlin, 6. März 2014 – Anlässlich des Starts der Netzallianz Digitales Deutschland am 7. März fordert der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass die Unternehmen auch künftig in den Netzausbau investieren können. Dazu gehört, dass Geschäftsmodelle jenseits der Vermarktung von Bandbreite nachhaltig möglich sein müssen. ANGA-Präsident Thomas Braun: „Immer neue Belastungen wie zusätzliche Auflagen im Bereich Kundenschutz und Tarifierung, medienpolitische Anreize für die Inhalteanbieter auf Kosten der Netzbetreiber oder die nach wie vor schwache Rechtsposition der Infrastrukturanbieter im geltenden Urheberrecht setzen ein falsches Signal.“

Die Kabelbranche ist in den letzten Jahren erheblich in Vorleistung gegangen: Über Breitbandkabelnetze konnten Ende 2013 mehr als 60 Prozent der deutschen Haushalte Hochgeschwindigkeitsinternet von 100 Mbit/s und mehr buchen. Dabei geht der Trend zu hohen Bandbreiten: Knapp 30 Prozent der ca. 5 Mio. aktiven Kabelinternetkunden nutzen 50 Mbit/s oder mehr; das ist gegenüber 2012 eine Steigerung von über 12 Prozentpunkten. Daher sollte die Politik neben dem Breitbandausbau in der Fläche gezielt auch die Weiterentwicklung besonders leistungsfähiger Netze vorantreiben. Die aktuellen Breitbandziele der Bundesregierung nehmen die zu erwartenden Entwicklungen im High-Speed-Segment noch nicht hinreichend in den Blick. Künftige Dienste werden voraussichtlich Bandbreiten jenseits der derzeit politisch geforderten 50 Mbit/s benötigen.

ANGA-Präsident Thomas Braun hierzu: „Flächendeckende Bandbreiten von 50 Mbit/s werden schon in wenigen Jahren allenfalls eine Grundversorgung sicherstellen. Über das Breitbandkabel können wir Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich realisieren, wenn uns die Politik genug Raum für Wertschöpfung in den Netzen lässt. Bund und Länder müssen jetzt gemeinsam die Weichen richtig stellen, damit die Netzbetreiber weiter in Hochleistungsnetze investieren können.“



ANGA Politikgespräch zum EU-Regulierungspaket „Vernetzter Kontinent“ – Mehr Zeit für politische Befassung erforderlich 31. Januar 2014

  • Vertreter von Europäischer Kommission, Europäischem Parlament, Bundesländern, Wissenschaft und den Kabelnetzbetreibern diskutierten beim 4. ANGA Politikgespräch das EU-Regulierungspaket „Vernetzter Kontinent“
  • Verordnungsentwurf der Kommission spricht viele wichtige Themen wie Netzneutralität, Frequenzen und Verbraucherschutz an
  • Mehr Zeit notwendig, um zu einem adäquateren Regulierungspaket zu gelangen und so für Investitionssicherheit im TK-Markt zu sorgen

Köln/Berlin, 31. Januar 2014 – ‚Gut Ding will Weile haben‘ – davon zeigten sich fast alle Diskutanten des 4. ANGA Politikgesprächs zum EU-Regulierungspaket „Vernetzter Kontinent“ überzeugt. Es sei besser, noch einmal intensiv in die Debatten um die weitere Harmonisierung des Telekommunikationsmarkts einzusteigen als unter Zeitdruck ein unfertiges Paket zu verabschieden.

Damit erteilten die auf dem Podium versammelten Vertreter des Europäischen Parlaments, der Bundesländer, der Wissenschaft und der deutschen und europäischen Kabelnetzbetreiber einer vorschnellen Einigung auf den vorgelegten Verordnungsentwurf eine Absage. Dagegen verteidigte die Europäische Kommission das Anliegen, das umfassende Regulierungspaket noch vor der Europawahl Ende Mai zu beschließen.

In seiner einleitenden Keynote betonte Matthias Kurth, Vorsitzender des Vorstands von Cable Europe, die weitreichenden Folgen einer unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten gültigen Verordnung: „Ein vollständige Harmonisierung kann im besten Fall zu mehr Wettbewerb in Europa führen, im schlechtesten Fall jedoch notwendige Investitionen hemmen.“ Die anschließende Diskussion zeigte den bestehenden Gesprächsbedarf zu Themen wie Netzneutralität, Frequenzvergabeverfahren oder Verbraucherschutz auf.

Petra Kammerevert, Mitglied des Europäischen Parlaments, beschied daher: „Der Druck, der jetzt gemacht wird, ist unnötig.“ Dr. Andrea Huber, Geschäftsführerin der ANGA, hierzu: „Der Entwurf ist inhaltlich unklar und in Bezug auf Kundenschutzvorgaben unausgewogen – das hat potenziell negative Folgen auf die Investitionssicherheit für Breitbandnetzbetreiber. Die anstehende Überprüfung der europäischen TK-Richtlinien nach der Europawahl wäre der richtige Rahmen, um hier adäquate Lösungen zu finden.“



Kabelnetzbetreiber gewinnen immer mehr Kunden für digitale TV-Angebote 10. September 2013

  • Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten: Erstmals sieht mehr als die Hälfte aller Kabelhaushalte Fernsehen in digitaler Qualität
  • Anstieg der Digitalisierungsquote im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent (2011 zu 2012: +13,4 Prozent)
  • Wachsende Nachfrage nach innovativen TV-Angeboten treibt Digitalisierung im Kabel

Köln/Berlin, 10. September 2013 – Die deutschen Kabelnetzbetreiber haben den Trend hin zu stärkerer Digitalnutzung im Kabel fortgesetzt. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten hervor: Erstmals sieht nun mehr als die Hälfte der deutschen Kabel-TV-Haushalte (rund 9,9 Millionen) Fernsehen in digitaler Qualität. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Digitalisierungsquote um rund 16 Prozent auf jetzt 55,9 Prozent. Von 2011 zu 2012 lag der Anstieg noch bei 13,4 Prozent. Insgesamt empfangen rund 17,7 Millionen Haushalte (46,3 Prozent) ihre Fernsehprogramme über einen Kabelanschluss. Den Satellitenempfang nutzen nach dem Digitalisierungsbericht 17,6 Millionen Haushalte (46,2 Prozent). Damit bleiben Satellit und Kabel Kopf an Kopf die wichtigsten Alternativen für den Fernsehkonsum in Deutschland.

Thomas Braun, Präsident des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Der Bericht der Landesmedienanstalten belegt, dass die digitale TV-Nutzung im Kabel deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Aufgrund der starken Nachfrage nach innovativen TV-Angeboten und der darauf zugeschnittenen Angebote der Kabelnetzbetreiber gehen wir davon aus, dass sich dieser Trend in Zukunft nochmals verstärken wird.“

Auf besonders große Nachfrage bei den Zuschauern trifft HDTV und gilt somit als wichtigster Treiber der Digitalisierung. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IPSOS im Auftrag der ANGA hat ergeben, dass im Juni dieses Jahres mehr als die Hälfte aller Deutschen Spielfilme oder Fernsehsendungen in der HD-Variante sahen – Tendenz steigend. Außerdem beflügeln digitale Videorekorder, Abrufdienste (Video on Demand) und Fernsehgeräte mit integriertem digitalen Kabelempfang die digitale TV-Nutzung im Kabel.



IFA 2013: Erste Ultra HD TV-Übertragung via Satellit und Kabel zu einem TV-Gerät 06. September 2013

ANGA, Kabel Deutschland und Eutelsat präsentieren erfolgreich Ultra HD in verschiedenen Anwendungen über DVB-S2 und DVB-C2

Köln/Berlin, 6. September 2013 – Kabel und Satellit sind gemeinsam für Ultra HD bereit. In einem wegweisenden Showcase zeigt der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) mit Unterstützung seiner Mitglieder Kabel Deutschland und Eutelsat sowie führender Technologiepartner auf der IFA (6. - 11. September 2013) im Live-Betrieb die Übertragung von Ultra HD TV-Signalen via Satellit und Kabel an ein Fernsehgerät. Die Partner präsentieren darüber hinaus mit dem neuen, hoch-effizienten Video-Kompressionsverfahren HEVC (High Efficiency Video Coding) encodierte Ultra HD Inhalte in Anwendungen von Kabel- und Satellitenübertragungen in den Formaten DVB-C2 und DVB-S2. Die ANGA, Kabel Deutschland und Eutelsat leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Förderung von Ultra HD. Die Live-Präsentation der Übertragungskette findet am ANGA/DVB Gemeinschaftsstand im Rahmen der TecWatch in Halle 11.1 statt.

Carsten Engelke, Leitung Technik, ANGA, sagt: „Für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette stellt die Einführung von Ultra HD eine enorme Herausforderung dar. Solch komplexe neue Systeme können nur zum Erfolg geführt werden, wenn eine Abstimmung über alle Infrastrukturen hinweg und mit allen Industriepartnern stattfindet. Heute schon können sich Endkunden von der Qualität der Bilder auf dem ANGA/DVB Stand überwältigen lassen und hochinteressante Einblicke über zukünftige Ultra HD Angebote gewinnen.“

Christoph Schaaf, VP Neue Technologien von Kabel Deutschland, sagt: „Das Kabel ist für Ultra HD bereit. Unsere Infrastruktur eignet sich in idealer Weise, Ultra HD in Millionen Kabelhaushalten zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen und den Zuschauern atemberaubende neue Seherlebnisse zu ermöglichen.“

Markus Fritz, Eutelsat Director Commercial Development and Marketing ergänzt: „Die enge Kooperation zeigt, wie Satellit und Kabel gemeinsam die Grundsteine für die Übertragung von Ultra HD TV legen und die Entwicklung dieser beeindruckenden Technik in Richtung Massenmarkt in Zusammenarbeit mit den TV-Geräte Herstellern vorantreiben können. Zugleich ist dieser erfolgreiche Showcase ein weiterer Beleg für die Pionierrolle von Eutelsat bei der Einführung fortschrittlicher Übertragungstechniken der TV-Industrie.“

Die Entwicklungen von Ultra HD auf der IFA geben einen Ausblick auf die kommende ANGA COM. Dort wird dieses Thema vom 22. bis zum 24. Mai 2014 intensiv weiter präsentiert.

Eutelsat Communications (www.eutelsat.com)
Eutelsat Communications (Euronext Paris: ETL, ISIN code: FR0010221234) ist die Holdinggesellschaft der Eutelsat S.A. Die Gruppe ist ein führender Satellitenbetreiber mit wirtschaftlich nutzbaren Kapazitäten auf 32 Satelliten, die Europa, den Mittleren Osten, Afrika, signifikante Teile Nord- und Südamerikas und der Region Asien-Pazifik erreichen. Eutelsat übertrug zum 30. Juni 2013 mehr als 4.600 TV-Kanäle an über 200 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika, Die Satelliten der Gruppe stellen darüber hinaus fixe und mobile Telekommunikationsdienste, TV-Zuführdienste, Unternehmensnetze und Breitbanddienste für Internet Service Provider, das Transportwesen, maritime Anwendungen und aufstrebende Märkte bereit. Eutelsat Communications hat ihren Hauptsitz in Paris. Zusammen mit den Tochterunternehmen beschäftigt Eutelsat mehr als 780 Mitarbeiter in Vertrieb, Technik und Betrieb aus 30 Ländern. Für weitere Informationen: www.eutelsat.com; www.eutelsat.de

Pressekontakte Eutelsat:
Vanessa O’Connor      
Tel: + 33 1 53 98 3791      
email: voconnor@eutelsat.fr

Thomas Fuchs
Tel: + 49 (0) 2261 994 2395 
email: fuchs@eutelsat.de

Kabel Deutschland
Als größter deutscher Kabelnetzbetreiber bietet Kabel Deutschland (KD) ihren Kunden digitales und hochauflösendes (HDTV) sowie analoges Fernsehen, Video-on-Demand, Angebote rund um digitale Videorekorder, Pay TV, Breitband-Internet (bis zu 100 Mbit/s) und Telefon über das TV-Kabel sowie über einen Partner Mobilfunk-Dienste an. Das im MDAX notierte Unternehmen betreibt Kabelnetze in 13 Bundesländern in Deutschland und versorgt rund 8,5 Millionen angeschlossene Haushalte. Zum 31. März 2013 beschäftigte Kabel Deutschland rund 3.600 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatz von rund 1.830 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA lag bei rund 862 Mio. Euro.

Pressekontakt Kabel Deutschland:
Marco Gassen
Leiter Externe Kommunikation
Tel.: +49 89 96 010 – 156
Fax: +49 89 96 010 – 888
E-Mail: marco.gassen@kabeldeutschland.de

ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.:
Die ANGA vertritt die Interessen von über 180 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Die Kabelnetzbetreiber der ANGA versorgen rund 18 Mio. Kabelkunden. Neben dem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie ver¬fügbar. Mehr als 4,7 Millionen Haushalte nutzen ihren Kabel¬anschluss auch für breitbandigen Internetzugang und 4,3 Millionen für Telefonie. Die Kabelnetzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitband¬zu¬gänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran. Für weitere Informationen: www.anga.de.

Pressekontakt ANGA:
Jenny Friedsam
Tel: +49 (0) 221 3909000
E-Mail: jenny.friedsam@anga.de v



Nachfrage nach innovativen TV-Angeboten steigt 03. Juni 2013

IPSOS-Umfrage im Auftrag der ANGA beleuchtet Trends der TV-Nutzung in Deutschland.

  • HD-TV, EPG und Mediatheken immer beliebter
  • TV-Nutzung wird mobiler und internetgestützter
  • Fachmesse und Kongress ANGA COM vom 4. bis 6. Juni 2013 in Köln

Köln/Berlin, 3. Juni 2013 – Immer mehr Deutsche fragen innovative TV-Angebote nach. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IPSOS im Auftrag des Verbands Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) anlässlich der am 4. Juni 2013 beginnenden Kongressmesse ANGA COM.

Der Trend geht klar zu HD als Standard – mehr als die Hälfte aller Deutschen sehen Spielfilme oder Fernsehsendungen mittlerweile in der HD-Variante. Und auch als Pay-TV werden HD-Angebote angenommen. Hierzu Thomas Braun, Präsident der ANGA: „Mit über 1,5 Millionen Abonnenten haben die Kabelnetzbetreiber allein für ihre HD-Basisangebote inzwischen mehr zahlende HD-Kunden als der Satellit.“ In den Fernseher integrierte Programmzeitschriften („EPG“) verwenden rund 30 Prozent. Im Kommen sind Mediatheken (20 Prozent Nutzer in Deutschland), zeitversetztes Fernsehen (18 Prozent) und 3D-TV (12 Prozent).

Die Umfrage zeigt auch einen deutlichen Trend zum mobilen TV-Konsum: Während 2012 nur 4 Prozent der Deutschen einen Tablet-PC für TV-Angebote nutzten, liegt die Quote heute schon bei einem Zehntel. Mit 14 Prozent Nutzern ist auch das Smart-Phone weiterhin beliebt als Abspielgerät für Fernsehinhalte.

Neue Entwicklungen im Zuschauerverhalten sind sowohl Chance als auch Herausforderung für das Kabel als bewährte TV-Infrastruktur. Der Wert der Infrastruktur in einem sich wandelnden Wettbewerbsumfeld steht daher auch im Mittelpunkt der beiden Gipfeldiskussionen auf der Kongressmesse ANGA COM vom 4. bis 6. Juni.

Mehr zur ANGA COM erfahren Sie auf der Website www.angacom.de. Eine Akkreditierung für die Kongressmesse ist noch vor Ort möglich.

Kontakt: Jenny Friedsam • Tel.: 0221/3909000 • jenny.friedsam@anga.dewww.anga.de



Workshop von ANGA und Cisco: Tablets und neue Videoinhalte beschleunigen die Konvergenz der Netze 23. Mai 2013

  • ANGA und Cisco setzen ihre Kooperation mit einem weiteren Workshop fort
  • Mit modernsten Video-Collaboration-Technologien wurden während des Workshops Diskussionen per Internet mit internationalen Experten geführt
  • Die Wi-Fi-Schnittstelle beschleunigt die Konvergenz der Medien und bedarf erhöhter Frequenzresourcen
  • Tablets und mobile Devices erfordern andere Netzkonzepte, um neue Geschäftsmodelle und Märkte zu erschließen


Köln/Berlin, 23. Mai 2013 – Zum dritten Mal haben Cisco Systems und der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) zu einem Netzbetreiber-Workshop für Experten nach Eschborn bei Frankfurt eingeladen. Die Referenten haben sich dem neuen Thema „Evolution von Cable-Video-Diensten im Tablet-Zeitalter“ in der Diskussion gestellt. Durch den Erfolg von Tablets findet bei den Nutzern eine Wandlung zur Konvergenz von Internet und linearem TV statt. Die Lösung ist nicht länger nur im Wohnzimmer auf den TV-Geräten oder nur unterwegs auf den Smartphones zu finden. Vielmehr spielen Tablets heute eine große Rolle beim Konsum von Videoinhalten, klassische lineare TV-Services werden durch Funktionen und Apps auf dem Tablet ergänzt, die die Nutzung der Medien zum Vorteil der Kunden komfortabel gestalten sollen. Aspekte, wie der Kabelnetzbetreiber die Services aus der „Cloud“ heraus verbessert und im Heimnetzwerk integriert, wurden in der Diskussion adressiert. Dazu zählen auch Signalschutz wie CI-Plus, internetbasierte DRM-Systeme und Cloud Services, die eine Trennung von der klassischen Middleware erlauben. Durch die Nutzung modernster Video-Collaboration-Technologien konnten die Teilnehmer mit den per Internet zugeschalteten internationalen Experten in eine intensive Diskussion einsteigen, als wären sie gemeinsamen in einem Raum.

Uwe Welter von Cisco Systems betonte: „Neben der HD-Qualität erwarten Videokonsumenten auch den Zugriff auf vergangene Inhalte, egal ob selbst aufgezeichnet oder frei zugänglich. Die Schnittstelle im „Zuhause“ könnte das Intelligenzzentrum werden, das Technologien wie Wi-Fi, Kabel und ETH terminiert, aber auch lineares TV, „On Demand“ oder neue „Connected Life-Services“ einbindet.“ Auf dem Workshop wurde herausgearbeitet, dass dem In-Home-Netzwerk, bestehend aus Internet-Devices, TV-Geräten, Set-Top-Boxen und der Wi-Fi-Schnittstelle eine besondere Bedeutung zukommt. Mit einem Gastvortrag wagte Dr. Norbert Thöry einen Blick in die Zukunft aus Sicht des ZDF und skizzierte das Anforderungsprofil einer Mediathek. Er verdeutlichte, welche Herausforderungen durch die Kundenerwartung auf die Markteilnehmer zukommen und was schon heute Realität ist.

Carsten Engelke, Technischer Leiter der ANGA fasste zusammen: „Der Breitbandnetzbetreiber muss den Kunden eine hohe Qualität liefern, trotz der komplexen Verteilung und der verschiedenen Inhalte. Für die Kunden müssen bei Interaktionen zwischen TV-Geräten, Tablets und jedem anderen Endgerät die Metadaten unterstützt werden. Außerdem müssen die Kunden durch die Cloud-Funktionalitäten geführt werden“.

Die Diskussion wird auf der ANGA COM (Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit) vom 4. bis 6. Juni 2013 in Köln fortgesetzt werden.


Kontakt: Carsten Engelke • Tel.: 0221/3909000 • carsten.engelke@anga.dewww.anga.de



Breitbandausbau als Wahlkampfthema 24. April 2013

  • Beim 3. ANGA Politikgespräch diskutierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die Breitbandpolitik nach der Bundestagswahl
  • Flächendeckender Breitbandausbau ist Ziel aller Parteien im Wahl­kampf
  • Größte Herausforderung bleibt die Versorgung des ländlichen Raums

Köln/Berlin, 24. April 2013 – Der Zugang zum schnellen Internet ist nach wie vor in Deutschland eine Standortfrage – der flächendeckende Breitbandausbau bleibt daher auch nach der Bundestagswahl ein wichtiges Thema. Über das Ziel einer besseren Versorgung gerade im ländlichen Raum sind sich die politischen Parteien einig. Intensiv diskutiert wurde dagegen beim gestrigen 3. ANGA Politikgespräch in Berlin die Frage, wie sich dieses Ziel erreichen lässt. Bei einer angeregten Diskussion waren sich Vertreter von Politik und Wirtschaft einig, dass nur ein Bündel aus unterschiedlichen Maßnahmen zum Erfolg führen könnte. Wichtige Elemente seien Infrastrukturwettbewerb, das Zusammenspiel verschiedener Technologien sowie eine gezielte Förderung des Ausbaus in weißen Flecken. Auch müsse die Frage weiterer Frequenzen für den Mobilfunk und die Konsequenzen für den terrestrischen Rundfunk für die Zukunft gelöst werden, um Störungen zu vermeiden. Unterschiedliche Positionen bestehen in Bezug auf einen Universaldienst, den CDU und FDP strikt ablehnen, während SPD und Grüne eine derartige Verpflichtung für eine Grundversorgung fordern.

Aus Sicht der Kabelbranche muss der Schwerpunkt auch in Zukunft auf der Förderung des Infrastrukturwettbewerbs liegen. Hierzu Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA): „Der Infrastrukturwettbewerb ist der wirksamste Treiber für den Breitbandausbau. Die Kabelnetzbetreiber setzen auch weiter auf Ausbau im Wettbewerb und nicht auf eine Ausweitung der Regulierung.“ Ergänzend Dr. Annette Schumacher, Abteilungsleiterin Regulierung & Public Affairs bei Kabel Deutschland: “Kabel Deutschland wird auch in den kommenden Jahren in erheblichem Umfang in den weiteren Netzausbau investieren. Diese Investitionen kommen auch dem ländlichen Raum zugute.“


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Jenny Friedsam
Leitung Presse und PR
Telefon: 0221 / 390 900-0
Telefax: 0221 / 390 900-99
E-Mail: jenny.friedsam(at)anga.de

9.-11. Juni 2015 | Köln Zur Website